Morrissey wirft einem Polizisten in Rom aggressives Verhalten vor

Morrissey bei einem Auftritt im März in Mexiko

Der britische Sänger Morrissey ist nach eigenen Angaben von einem Polizisten in Rom mit einer Schusswaffe bedroht worden. Vor rund hundert Schaulustigen habe der Beamte seine Waffe entsichert und ihn eine halbe Stunde lang "angebrüllt", berichtete Morrisey am Mittwoch. Der 58-jährige Rom-Fan nimmt derzeit in der italienischen Hauptstadt ein neues Album auf.

Morrisseys Neffe, der Fotograf Sam Esty Rayner, veröffentlichte im sozialen Netzwerk Facebook ein Foto des Polizisten. Nach seinen Angaben forderte der Beamte unentwegt, dass sich Morrissey ausweise. Dieser habe aber keine Papiere dabei gehabt.

Der Sänger erklärte, der Polizist habe ihm bewusst Angst einjagen wollen. "Ich glaube, er hat mich erkannt und wollte mich einschüchtern", sagte er. "Obwohl ich dachte, er wird gleich schießen, habe ich nicht klein beigegeben", fügte er hinzu und warnte vor "diesem gefährlichen, aggressiven Beamten".

Morrissey ist für seine kontroversen Song-Texte und polemischen öffentlichen Äußerungen bekannt. Im Juli 2015 hatte er einem Sicherheitsbeamten am Flughafen von San Francisco vorgeworfen, ihn während einer Sicherheitskontrolle unnötigerweise im Intimbereich begrapscht zu haben. Die zuständige Behörde wies die Vorwürfe damals zurück: Nach ihren Angaben ergab eine Video-Auswertung, dass der betreffende Beamte die "Standardprozeduren" befolgt habe.

ans/ju

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