Morgens oder abends: Was man übers Duschen wissen sollte

Eine Dusche reinigt nicht nur, sondern belebt auch den Geist. (Bild: Getty Images)

Daran scheiden sich die Geister: Ist es besser früh morgens oder am Abend zu duschen? Zu welcher Tageszeit stellt man sich am besten unters fließende Wasser?

Menschen, die zu fettiger Haut neigen, sollten sich schon am Morgen unter die Dusche stellen. Laut der New Yorker Ärztin Holly Phillips bilde sich Öl vor allem in der Nacht. Das morgendliche Duschen sei daher perfekt, um die Poren zu reinigen. Umgekehrt gilt daher: Typen mit trockener Haut duschen besser am Abend.

Eine Dusche kann munter oder müde machen – auf die Tageszeit kommt es an. (Bild: Getty Images)

Ungeachtet des persönlichen Hauttyps profitieren Frühduscher auf folgende Weise: Eine Dusche am Morgen wirkt wie eine Meditation. Das Gehirn produziert Alpha-Wellen und versetzt Menschen dadurch in einen besonders aufnahmebereiten Zustand. Laut der Psychologin Shelley Carson von der Harvard-Universität sei eine Morgendusche dann zu empfehlen, wenn man im Job gestresst ist oder kreative Leistungen erbringen muss.

Die Morgendusche wirkt aber nicht nur wie Meditation und befeuert die Kreativleistung, sie kann auch den Kaffee ersetzen: Denn Duschen regt die Blutzirkulation an, besonders kaltes Duschen. So kommt der Kreislauf in Schwung und die schlechte Laune zieht von dannen.

Da am Morgen mehr Gerinnungsstoffe ausgeschüttet werden, eignet sich eine Frühdusche auch für die Rasur. Sollte man sich verletzen, heilt die Wunder schneller als am Abend.

Die Abenddusche empfiehlt sich dagegen für Menschen mit Einschlafproblemen. Denn nicht nur macht fließend Wasser am Morgen munter, sondern sorgt auch für die nötige Müdigkeit in der Nacht. Eine heiße Dusche lasse die Temperatur ansteigen und hinterher wieder abfallen. Auf diesen Vorgang reagiert der Körper mit Müdigkeit.

Auch Leute mit Sauberkeitsfimmel sollten abends Duschen, um über den Tag angesammelte Keime aus den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Büro und dem Supermarkt nicht mit ins Bett zu nehmen.