Morgenpost vor Ort: "In einer wachsenden Stadt vertragen wir nicht mehr Autos"

Das Morgenpost-Forum zur Verkehrspolitik in Berlin

Oft ist vom Krieg auf den Straßen die Rede, von unversöhnlichen Positionen der Auto- und Radfahrer, der Fußgänger und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel. Doch beim Leserforum der Berliner Morgenpost zur Verkehrspolitik der rot-rot-grünen Landesregierung dominierten am Mittwochabend konstruktive und kompromissbereite Töne. Es wurde kontrovers debattiert, aber nicht heftig oder gar aggressiv gestritten. Das überraschte nicht nur Moderator Hajo Schumacher.

Was ist nötig, um den Berliner Verkehr verlässlicher, schneller, sicherer und zukunftsfähiger zu machen? Darüber diskutierten Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne); der CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Florian Graf; der Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), Sven Weickert; der Berliner Vize-Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Evan Vosberg sowie der Verkehrsexperte der Berliner Morgenpost, Thomas Fülling. Viele der mehr als 150 Morgenpost-Leser im vollbesetzten Kinosaal des Zoo-Palasts beteiligten sich an der Diskussion. Der Bogen reichte von der Zukunft des privaten Autoverkehrs in der Innenstadt über die Stärkung des Radverkehrs und den Wirtschaftsverkehr der Zukunft bis zum Ausbau der Netze von U-, S-, Straßen- und Regionalbahn. Die wichtigsten Punkte im Überblick.

Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen:

Die Verkehrssenatorin machte deutlich, dass auch Berlin ein Luftverschmutzungsproblem hat und Gerichte Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verhängen könnt...

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