"Morgenpost" vor Ort: Verkehr – Wohin steuert der Senat?

Idee für eine Verbindung nach Friedrichshain: Radschnellweg unter der U-Bahntrasse

Viele Wege führen durch Berlin. Die einen schwören aufs Fahrrad, andere können oder wollen aufs Auto nicht verzichten. Die meisten Hauptstädter aber sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Die BVG fuhr im vergangenen Jahr mit mehr als einer Milliarde Fahrgästen einen Rekord ein, das sind mehr als 2,8 Millionen Fahrten pro Tag. Bis zu 1,3 Millionen Fahrgäste befördert die S-Bahn Berlin an Werktagen. Doch viele Nutzer von Bussen und Bahnen können sich über solche Erfolgsmeldungen nicht freuen. Sie beklagen, die öffentlichen Verkehrsmittel seien oft überfüllt oder kämen nicht pünktlich. Aber auch Rad- und Autofahrer meckern, weil sie sich nicht mehr so durch die Stadt bewegen können, wie sie möchten.

Der Verkehr ist eines der zentralen politischen Diskussionsthemen in Berlin. Der rot-rot-grüne Senat will eine Verkehrswende einleiten und ein Gesetz vorlegen, das die gesamte Mobilität in der Stadt neu ordnet. Damit machen wir den Verkehr in Berlin leistungs- und zukunftsfähig, sagt die Landesregierung. Klientelpolitik zugunsten der Rad- und zulasten der Autofahrer, kritisiert die Opposition. Grund genug, sich mit der Verkehrspolitik von Rot-Rot-Grün in einem öffentlichen Forum intensiv zu beschäftigen. Die Berliner Morgenpost bietet ihren Lesern die Möglichkeit, sich am kommenden Mittwoch, 11. Oktober, aus erster Hand über die Pläne des Senats und die Kritik daran zu informieren und mit unseren Experten darüber zu diskutieren.

Unser nächstes Leserforum in der Reihe "Morgenpo...

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