Morgan-Stanley-Chef erklärt, warum Bitcoin-Anleger einen fatalen Fehler machen

Christoph Damm
James Gorman

Die Meinungen zum Thema Kryptowährungen gehen weit auseinander. Während manche Experten überzeugt sind, dass sie sich nicht durchsetzen werden, rufen andere schon das Ende der bisher etablierten Währungen aus. Fakt ist: Derzeit wird das Thema auch an der Börse gespielt und der Bitcoin notiert bereits über 7.000 US-Dollar, womit sich der Wert innerhalb eines Jahres fast verzehnfacht hat.

Ein Gegner dieser digitalen Zahlungsmittel hat nun aber seine Kritik erneut deutlich gemacht — nämlich James Gorman, Chef der US-Investmentbank Morgan Stanley. Seiner Meinung nach begehen Bitcoin-Anleger derzeit einen fatalen Fehler. Gegenüber dem US-Sender CNBC sagte er: „Etwas, das 700 Prozent innerhalb eines Jahres steigt, ist per Definition spekulativ. Jeder, der denkt, dass er etwas Beständiges kauft, betrügt sich selbst.“ 

Bitcoin als reines Spekulationsobjekt

Er deklariert Bitcoin damit als reines Spekulationsobjekt und eben nicht als Ersatz einer Währung oder als Zahlungsmittel. „Der Bitcoin kann noch weitere 700 Prozent steigen — oder eben einfach auch nicht.“ Es sei also absolut nicht zu analysieren und eine reine Wette. Darum erhielten Bitcoins mehr Aufmerksamkeit, als sie verdienten. 

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