Morata zum BVB? Das sagt Zorc

Alvaro Morata (l.) wechselte im vergangenen Sommer von Real Madrid zum FC Chelsea

Bei Borussia Dortmund laufen die Kaderplanungen auf Hochtouren - vor allem im Sturmzentrum herrscht nach dem Ende der Leihe von Michy Batshuayi und dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang im Winter erhöhter Handlungsbedarf.

Die Sport Bild brachte zuletzt den Namen Alvaro Morata ins Spiel. Der 25-Jährige wechselte erst im vergangenen Sommer für 66 Millionen Euro von Real Madrid zum FC Chelsea. Englischen Medienberichten zufolge würden die Blues Morata nur ziehen lassen, wenn ein Klub etwa genauso viel Geld auf den Tisch legt.

Eine Summe, die noch vor zwei Jahren beim BVB unvorstellbar war. "Ich würde auch jetzt sagen, dass Morata zu teuer ist - ohne genaue Summen zu kennen", erklärte BVB-Sportchef Michael Zorc in einem Interview der Funke-Mediengruppe.

Zorc kündigt weitere Abgänge an

Generell wollte sich Zorc nicht auf eine Obergrenze bezüglich des Transferbudgets festlegen, "denn die hängt grundsätzlich immer auch von der Einnahmesituation ab", sagte Zorc, der in diesem Zusammenhang noch weitere Abgänge ankündigte.


Sollte sich bei der einen oder anderen Personalie ein Kauf aus finanziellen Gründen nicht realisieren lassen, käme auch eine Leihe infrage. "Ich schließe im Moment gar nichts aus. Warum sollten wir uns 70 Tage vor dem Schließen des Transferfensters limitieren", sagte Zorc.

Generell beklagte der 55-Jährige die Preisexplosion auf dem Transfermarkt - insbesondere bei Stürmern. "Wir haben natürlich Kandidaten im Kopf. Aber gerade die Position des echten Mittelstürmers ist derzeit im europäischen Spitzenfußball am schwierigsten neu zu besetzen", sagte Zorc. "Momentan habe ich den Eindruck, dass der Transfermarkt – nicht nur bei Stürmern – den Realitäten ein wenig entrückt ist. Es werden sehr schnell hohe Preise aufgerufen. Da müssen wir mit Augenmaß vorgehen und dürfen keine verrückten Sachen machen."