MOPO-Leser über Pflege-Missstände: „Lieber sterben, als ins Heim“

Dutzende Angehörige meldeten sich und berichten von erschreckenden Erlebnissen.

Pflegeheime und deren völlig überlastetes Personal – in den vergangenen Wochen mehrfach Thema in der MOPO. Die Reaktionen auf unsere Berichterstattung sind überwältigend – und traurig zugleich. Dutzende Leser haben sich gemeldet und berichten von furchtbaren Erfahrungen, die sie – ob als Angehörige oder als Patienten – in der Pflege machen mussten. Lesen Sie hier, was drei von ihnen schildern.

„Die Hygiene wurde völlig vernachlässigt“

Beatrix Bark (53) aus Wakendorf (Kreis Bad Segeberg) hat bis zum Tod ihres Vaters Tagebuch über die Zustände in seinem Heim geführt: „Eine einzige Pflegerin war dort zuständig für 30 Heimbewohner und kam natürlich überhaupt nicht hinterher. Obwohl er einseitig gelähmt war, wurden meinem Vater die Mahlzeiten einfach nur hingestellt. Niemand hat sich die Zeit genommen, ihm das Essen zu reichen.“

Ständig habe das Personal gewechselt. „Eine persönliche Beziehung zwischen Pfleger und Patient konnte so nicht entstehen. Die Hygiene wurde völlig vernachlässigt.“ Beatrix Bark berichtet von verdreckten Waschbecken und von einem Klo, das über Tage mit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo