Moody's gibt Griechenland bessere Note

Die Ratingagentur Moody's gibt Griechenland eine etwas bessere Bonitätsnote. Der Euro-Staat werde nun mit „B3“ bewertet, nach zuvor „Caa2“.

„Zwei Stufen mehr, '' freut sich Ministerpräsident Alexis Tsipras.

Der Ausblick ist positiv, das bringt eine weitere Hochstufung in den Bereich des Möglichen. Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausfalls oder einer Restrukturierung der von privaten Gläubigern gehaltenen Verbindlichkeiten des Landes sei deutlich zurückgegangen, hieß es zur Begründung. Alerdings: Auch mit der neuen Bewertung bewegt sich das südeuropäische Land weiterhin tief im „Ramsch“-Bereich. „Das Prädikat „anlagewürdig“ (englisch "investment grade", ab Baa3) ist nun noch drei Stufen entfernt.

B3 bei Moody’s heißt: „Hochspekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage sind Ausfälle wahrscheinlich“. Vorher hieß die Wertung „Extrem spekulativ. Nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten.“

Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket über bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Die Regierung in Athen will sich danach wieder Geld an den Kapitalmärkten leihen. Zuletzt hatte auch die Ratingagentur Fitch die griechische Bonität erhöht.

su