Monatliche Dividende & passives Einkommen: Das gilt es zu beachten!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Dividendenkalender Dividendenaktien Dividendenstrategie monatliche Dividende
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Eine monatliche Dividende kann natürlich etwas Tolles sein. Insbesondere wenn man finanziell frei werden möchte, werden regelmäßige Ausschüttungen wichtig. Wohl auch, um sein ehemaliges Erwerbseinkommen mit dem passiven Einkommen zu simulieren.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, um eine monatliche Dividende oder ein passives Einkommen in dieser Höhe zu ergattern. Beispielsweise das Kombinieren mehrerer Dividenden oder auch das Setzen auf monatliche Dividenden. Aber mal ernsthaft: Solltest du solche Kriterien bei deinem Ansatz in Erwägung ziehen?

Monatliche Dividende & passives Einkommen: Dein Ziel?

Grundsätzlich bin ich der Meinung: Ja, es kann durchaus angebracht sein, sich solche Ziele zu setzen. Warum investieren wir schließlich? Genau, damit wir unsere finanziellen Ziele bestmöglich erreichen. Und wenn die finanzielle Freiheit und ein monatliches, hohes und attraktives passives Einkommen dein Ziel ist, dann solltest du auch versuchen, dem nachzugehen.

Im Vordergrund sollte stets dein finanzielles Wohlergehen stehen und wenn du überzeugt bist, dass du ein monatliches Dividendeneinkommen benötigst, um das zu erzielen: Was sollte falsch daran sein, als zu versuchen, ein solches bestmöglich aufzubauen?

Zumal es viele verschiedene Wege gibt, an ein monatliches, passives Einkommen zu kommen: Eine monatliche Dividende bei einer Dividendenaktie ist nur ein Weg. Ein zweiter ist möglicherweise auch das Kombinieren von Dividendenaktien. Es gibt jedoch auch Variationen, bei denen du auf einfachen Vermögensaufbau oder ETFs setzt und dir regelmäßig monatlich einen Teil des Vermögens auszahlst. Du siehst: Mit kreativem Freiraum kannst du dir ein monatliches, attraktives passives Einkommen aufbauen.

Was du garantiert nicht tun solltest!

Trotzdem gibt es etwas, das du nicht tun solltest: Und zwar dich lediglich auf monatliche Dividendenzahler zu beschränken. Oder aber darauf zu achten, dass deine Dividenden ein monatliches passives Einkommen generieren, und wahllos verschiedene Aktien kombinieren, deren Zahlungsintervalle zueinanderpassen. Das ist gewiss der falsche Ansatz.

Durch eine solche Perspektive schränkst du dich letztlich einfach nur sehr stark ein. Der Kreis der monatlichen Dividendenzahler ist begrenzt. Sowie auch die Kombinationen von Aktien, die eine monatliche Dividende in Summe ermöglichen. Qualität und ein unternehmensorientierter Ansatz sollten bei der Auswahl deiner Dividendenaktien stets die höchstmögliche Priorität besitzen.

Dein Ziel zu verfolgen ist daher die eine Sache. Die andere ist jedoch, geeignete Mittel zu finden, um deine Ziele zu erreichen. Sich bloß auf monatliche Dividenden und passive Einkommensquellen auf monatlicher Basis zu beschränken ist der falsche Ansatz.

Monatliche Dividende & passives Einkommen: Warum nicht?

Wie gesagt: Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass du mit deinem Portfolio deine finanziellen Ziele verwirklichen möchtest. Ist eine monatliche Dividende oder ein passives Einkommen alle ca. 30 Tage dein Traum? Dann versuche, diesem bestmöglich nachzugehen.

Versuche aber nicht, dir um jeden Preis ein solches passives Einkommen und eine monatliche Dividende aufzubauen. Das kann ein teurer Fehler sein. Auf die Qualität der Aktien und der Unternehmen zu achten bleibt daher der wichtigste Fokus, den man als Investor wählen sollte.

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