Nach monatelangem Streit: Gericht streicht zwei Feuerwerke beim Tegeler Hafenfest

Dieses Jahr wird es beim Tegeler Hafenfest nur samstags bunt am Himmel

Jetzt ist der Streit um das Tegeler Hafenfest auch juristisch entschieden. Ein Mitglied der "Initiative Hafenfest 2017" hatte am Dienstag vergangener Woche beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen das vom Bezirk genehmigte zehntägige Tegeler Hafenfest gestellt. Die Anwohnerin wollte ein gänzliches Verbot der Veranstaltung, hilfsweise eine der Dauer von zehn auf vier Tage erreichen und richtete sich gegen die "Anordnung der sofortigen Vollziehung" im Genehmigungsbescheid. Für die Initiative war dies die letzte Möglichkeit, von einem Gericht prüfen und feststellen zu lassen, ob die Genehmigung des zehntätigen Hafenfestes fehlerhaft war.

Gericht rügt Aktenführung und Anwohnerbeteiligung

Das Gericht entschied nun, dass das Hafenfest zehn Tage lang, vom 14. Juli bis 23. Juli 2017 stattfinden kann, aber Beschränkungen unterliegt. Dies ist das Ergebnis eines nicht-öffentlichen Erörterungstermins, den das Verwaltungsgericht am Montag in einem gerichtlichen Eilverfahren (Aktenzeichen VG 10 L 722.17) anberaumt hatte.

Die Beteiligten, darunter Veranstalter Henry Arzig, Vertreter des Bezirksamtes und der Initiative einigten sich auf Anraten des Gerichts darauf, dass am Sonntag, den 23. Juli für die Bühnenbeschallung strengere Grenzwerte und kürzere Auftrittszeiten gelten als beantragt. So wird dieser Tag als "nicht-störend" eingestuft.

Anders als ursprünglich genehmigt, enden die Festtage zudem am Freitag, den 14. Juli und Freitag, den 21. Juli bereits um 22 Uhr. Das Feuerwerk fällt an ...

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