Monaco-Ultras kritisieren Kylian Mbappe in offenem Brief

Der französische Stürmer wird seit Wochen mit einem Transfer zu PSG in Verbindung gebracht. Nun reagieren die Monaco-Ultras mit einem offenen Brief.

Das Wechseltheater um Kylian Mbappe vom AS Monaco nimmt kein Ende. Zu Beginn des Sommers war Real Madrid hinter dem Angreifer her, nun wird ein Transfer zu Paris Saint-Germain angeblich immer wahrscheinlicher. Parallel möchte Monaco mit seinem Shootingstar verlängern. Bisher allerdings ohne Erfolg. Grund genug für die Ultras des französischen Meisters, sich in einem offenen Brief an den Angreifer und den eigenen Klub zu wenden.

Darin schreiben sie unter anderem, dass "kein Spieler größer ist als der Klub selbst" sei und die Gehaltsforderungen Mbappes "kein Spieler verdient hat".

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Die Erklärung der Ultras im Wortlaut:

"Seit einigen Wochen läuft die aktuelle Saison und wir haben bisher gute Ergebnisse eingefahren. Wir beobachten die Situation rund um Monaco sehr genau, darum möchten wir, die Ultras Monaco, heute zum speziellen Fall eines unserer Spielers Standpunkt beziehen.

In jüngster Zeit haben wir mit Überraschung und Empörung über die Medien von einem Mbappe-Transfer und den möglichen Gehältern gehört, die der Spieler offensichtlich verlangt. Wir finden, dass kein Spieler so viele Millionen verdient. Wir glauben an einen beliebten Fußball und an Werte, wie die Liebe zum Trikot und zum Verein, bei dem man groß geworden ist. Wir können solch ein Verhalten und solche Gehaltsforderungen nicht gutheißen. Er hat sich noch nicht bewiesen und in der vergangenen Saison nur einige Spiele bestritten.

Wir wollen auch Mbappe und seinen Clan daran erinnern, dass kein Spieler größer ist, als die Institution Monaco.

Wir hoffen, dass unsere Verantwortlichen die richtigen Entscheidungen treffen, sollten seine Forderungen tatsächlich so hoch sein. Doch sie müssen in Erwägung ziehen, dass man den Spieler nicht an einen Konkurrenz-Verein (PSG) abgeben kann, damit dieser stärker wird und den Titel erobern kann.

Seit ihrer (des Vorstandes, Anm. d. Red.) Ankunft haben sie ihre Fähigkeiten gezeigt und wir glauben daran, dass sie ein Team zusammenstellen werden, welches den Titel verteidigen kann. Mit oder auch ohne Mbappe."