Mohamed A.: Gefährlicher Salafist noch nicht aus der Haft entlassen

Mohamed A. „nach der Haftentlassung jede Gelegenheit für einen Anschlag/Angriff auf Ungläubige nutzen“, heißt es.

Die Sicherheitsbehörden bescheinigten ihm, "eine Gefahr für die innere Sicherheit in Deutschland und die Personen in seinem Umkreis" darzustellen. Mohamed A., so der Name des 27-jährigen Libanesen, wolle "nach der Haftentlassung jede Gelegenheit für einen Anschlag/Angriff auf Ungläubige nutzen". Die Terrorismusexperten des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft erkannten die Gefährlichkeit des Salafisten also.

Noch im Juli dieses Jahres gingen sie dennoch davon aus, Mohamed A., der eine Haftstrafe wegen schweren Raubes abgesessen hatte, wieder auf freien Fuß entlassen zu müssen. Ein rechtsstaatlich vertretbarer Grund, ihn hinter Gitter zu behalten, schien allein aufgrund seiner radikalen Äußerungen nicht erkennbar.

Auf Anfrage des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann teilte die Senatsverwaltung für Justiz nun mit, dass A. sich weiterhin in Untersuchungshaft befinde. Grund ist ein Verfahren wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung. Mohamed A. soll bei der Durchsuchung seiner Zelle Vollzugsbeamte angegriffen und sie als "ungläubige Hurensöhne" beschimpft haben. In erster Instanz war er deswegen zu sechs Monaten Haft verurteilt worden. Sein Rechtsbeistand hatte gegen das Urteil aber Berufung eingelegt. Bis darüber entschieden sei, bleibe A. in Untersuchungshaft, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner.

Die Behörden hoffen auf eine Abschiebung

Nach Morgenpost-Informationen suchen die Behörden nach Möglichkeiten, Mohamed A. auch nach Abschluss der Unte...

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