Moderna beantragt Zulassung seines Impfstoffes für Jugendliche in der EU

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Impfstoffhersteller Moderna hat am Montag bekannt gegeben, dass das Unternehmen die bedingte Marktzulassung des Vakzins für Jugendliche bei der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt hat. Die Zulassung ist vorerst auf ein Jahr befristet.

„Wir sind ermutigt, dass der COVID-19-Impfstoff von Moderna bei der Prävention von COVID-19-Infektionen bei Jugendlichen hochwirksam war“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Auch in Kanada sei bereits eine Notfallzulassung beantragt worden, der Antrag bei der FDA in den Vereinigten Staaten werde bald eingereicht. „Wir sind weiterhin entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen, die COVID-19-Pandemie zu beenden.“

Im Mai hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Studien der Phase 2 und 3 erfolgreich abgeschlossen wurden. Bei der Studie war keiner der 2.500 Jugendlichen, die die Impfung vollständig erhalten hatten, an Corona erkrankt. Dadurch soll die Impfung zu 100 Prozent wirksam sein. Nach der ersten Dosis wurde eine Wirksamkeit von 93 Prozent beobachtet.

Der Moderna-Impfstoff war im Allgemeinen gut verträglich, es gibt bisher keine Sicherheitsbedenken. Als häufigste Nebenwirkung nach der ersten Dosis wurden Schmerzen an der Einstichstelle genannt. Nach der zweiten Dosis traten Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schüttelfrost auf.

hr

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