Moderatorin im Interview: Nina Eichinger: "Manchmal werde ich zum Moralapostel"

Nina Eichinger

Der Kölner Künstler Lando van Herzog setzt mit einem Genre-übergreifenden Konzeptalbum "Project Fair Play" ein Zeichen gegen Diebstahl von geistigem Eigentum. Mit dabei: Autor Frank Schätzing, die Musiker Söhne Mannheims, Yvonne Catterfeld und Till Brönner, Schauspieler Ulrich Noethen und Moderatorin Nina Eichinger. Im Interview spricht die 35-Jährige über Gerechtigkeit, Fehlkäufe und das Mama-Sein.

Das Projekt hat Fair Play schon im Namen. Wie gehen Sie mit Ungerechtigkeit um?

Nina Eichinger: Ja, ich bin tatsächlich jemand, der immer sehr auf Gerechtigkeit pocht. Ich verstehe nicht, wie man wissend ungerecht sein kann.

Wie äußert sich dieser Gerechtigkeitssinn bei Ihnen?

Ich kann sehr schnell und deutlich meine Meinung sagen. Manchmal werde ich regelrecht zum Moralapostel. Aber ich finde es einfach wichtig zu helfen, wenn man Ungerechtigkeiten sieht.

Beim Projekt, bei dem Sie mitwirken, geht es um gerechte Bezahlung von geistigem Eigentum. Für welche Dinge geben Sie gerne Geld aus?

Ich gebe gerne Geld für Reisen aus und neue Abenteuer und Erfahrungen. Auch für Lebensmittel, Bücher, Musik und Filme.

Und was war Ihr letzter Fehlkauf?

Klamotten für meinen Sohn, die ich gebraucht gekauft habe und leider viel zu klein.

Sie sind seit Kurzem Mutter. Welche Werte möchten Sie in jedem Fall weitergeben?

Ich wünsche mir, dass ich ihm Lebensfreude, Empathie, Neugierde, Mut und einen Sinn für Gerechtigkeit geben kann.

Ihr Tipp für alle Neu-Mamas?

Früh ins Bett gehen und sich über den Vater, Freunde,...

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