Moderatoren-Witze bei den Emmys: Chrissy Teigens Reaktion ist unbezahlbar

Victoria Timm
Freie Autorin für Yahoo Kino
Chrissy Teigen und John Legend lassen sich vor der Award-Show fotografieren. (Bild: Jordan Strauss/Invision/AP Photo)

Chrissy Teigens Gesichtsausdrücke sagen mehr als tausend Worte und die Twitter-User lieben sie dafür. Als am Montag der wichtigste Fernsehpreis Amerikas verliehen wurde, bemühten sich die Moderatoren Colin Jost und Michael Che vor der Zeremonie um eine Reihe ganz, ganz vieler politisch unkorrekter Witze zum Einstieg. Währenddessen zeigte die Kamera plötzlich Teigen, die im Sitz neben ihrem Mann zusammenzuckte. Als Teigen dann noch sah, dass die Kamera auf sie gerichtet war, versuchte sie, sich wegzuducken. Vergebens, und schon war ihr neuestes lustiges Award-Meme geboren.


„Mood: Chrissy Teigen. Für immer.“

Die „Saturday Night Live“-Moderatoren Colin Jost und Michael Che hatten sich die Branche richtig zur Brust genommen und nicht nur bei Teigen blieb ein fahler Beigeschmack. Unter anderem spaßten sie über die #MeToo-Bewegung, die aufgrund der Weinstein-Enthüllungen um großflächigen sexuellen Missbrauch in der Filmbranche entstand: „Es ist toll, diese Nacht mit so vielen talentierten und kreativen Leuten aus der Branche zu feiern, die noch nicht erwischt wurden.“ Jost witzelte weiter: „Dieses Jahr darf das Publikum im Saal Alkohol trinken. Hoffentlich regt Sie das an. Denn was Hollywood jetzt wirklich gebrauchen kann, sind Leute, die bei der Arbeit ihre Hemmungen ablegen.“

Doch statt für die teils flachen Witze interessierten sich die Zuschauer mehr für Teigens Mimik:


„Ich gucke die Emmys nur, weil ich sehen will, wie die GIFs von Chrissy Teigen live aussehen.“


„Uuuund diese Aufnahme von Chrissy Teigens Reaktion werde ich für alles benutzen.“


„Chrissy Teigen ist die erste Gewinnerin der Nacht.“


„BAHAHA Chrissy Teigen ist einfach ein Mood, ich sterbe.“


„Wie Chrissy Teigen versucht hat, sich aus dem Bild raus zu ducken, war lustiger als dieser ganze Monolog.“

Che hatte gegenüber der Agentur AP allerdings alle Beteiligten vorgewarnt: „Es wird viele politische Witze geben. Und wir werden sicherlich auf der falschen Seite der Geschichte herauskommen. Wir zielen darauf ab.“ Das mag den beiden gelungen sein, aber Teigen dürfte dieses Match wohl für sich entschieden haben.