Moderator Micky Beisenherz: Kein Gefühl der Hoffnung zum Jahreswechsel

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Bringt das neue Jahr 2022 endlich wie ein wenig Normalität zurück? Danach sieht es im Moment nicht aus, angesichts konstant hoher Infektionszahlen. Corona macht nicht nur krank, sonders schlägt auch aufs Gemüt, wie Moderator Micky Beisenherz (44, 'Sportschau Club') beobachtet hat.

Drehen wir uns im Kreis?

Im Politik-Podcast 'Geyer & Niesmann' des 'RedaktionsNetzwerks Deutschland' ist die Prognose des TV-Stars denn auch eher düster: "Im Grunde ist 2022 das Jahr der kompletten Entzauberung. Der zurückliegende Jahreswechsel war der erste, den man nicht mit einem Gefühl der Hoffnung angegangen ist." Vielen Menschen erscheint es, als würde man sich nur noch im Kreis drehen, Varianten und Mutationen gehen langsam an die Substanz. Scherzend fragte sich der Moderator, "ob Corona den Kontakt zu den einfachen Bürgern verloren hat." Mittlerweile müssten sich auch Geimpfte darauf einstellen, sich irgendwann zu infizieren.

Micky Beisenherz und das Impfzentrum der Zukunft

Dennoch: "Nach den gängigen Erkenntnissen bewahrt uns das Boostern vor einem schweren Verlauf. Ich bin total für die Impfung, finde sie gut und richtig." An eine Impfpflicht glaube er indes nicht. "Mittlerweile bin ich der Überzeugung: Die Impfprämie kommt schneller als die Impfpflicht."

Die kann der Satiriker aber auch selbst gut durch den Kakao ziehen, wie er zum Jahreswechsel in seiner Kolumne 'Sorry, ich bin privat hier' auf 'stern.de' bewies: "Es ist nicht einmal Neujahr, und die ersten prahlen bereits mit Impfung Nummer vier. Die bange Frage: Wird das jetzt so wie mit den neuen iPhones? Muss ich mich schämen, wenn ich nur geboostert bin?" Immerhin kam ihm dabei eine gute Geschäftsidee: Er würde gern "ein Impfzentrum eröffnen mit kleiner Coffee-Bar, DJ, einem Pop-up-Store für Designer-Kleidung". Bringt das Jahr 2022 dank Micky Beizenherz vielleicht doch noch etwas Neues?

Bild: Malte Ossowski/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

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