Mobilfunkmasten, Wasserstoff und Schulen: Börsenkandidaten

Richard Weiss
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Vodafone platziert seine Mastensparte Vantage Towers AG wohl zu 24 Euro je Aktie an der Börse. Verglichen mit der ursprünglichen Preisspanne von EU22,50 bis EU29 ist das im unteren Drittel. Als Handelsbeginn ist der Donnerstag angesetzt.

In München wird ab Donnerstag darüber hinaus ebenfalls eine Schule an der Börse notiert werden.

Derzeit warten mehr als ein Duzend Unternehmen auf ihr Börsendebüt in Deutschland, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden könnten.

Im Folgenden eine Übersicht von Kandidaten für eine Börsennotierungen in absehbarer Zeit. Berücksichtigt werden mögliche IPOs, Notierungen und Abspaltungen.

Porsche könnte laut BI-Analysten mit $65 Mrd. bis $95 Mrd. bewertet werdenDaimler will seine Lkw-Sparte abspalten; Wert bis zu 29 Mrd. EuroBASF verfolgt die Öl-und Gaspreise für eine mögliche Notierung von DEA Wintershall; Verkaufserlös könnte neue Chemiefabrik in China finanzierenVodafone will Vantage Towers an die Börse bringen und dabei über EU2 Mrd. erlösen zur Schuldentilgung - IPO Preis wohl EU24 je AktieCheplapharm Arzneimittel kauft etablierte Medikamente am Ende ihrer Reifephase von Pharmafirmen wie Roche oder AstraZenecaLaborbetreiber Synlab strebt jährliches Umsatzwachstum von 10% an, auch durch ZukäufeDie Eigner von About You schielen sicher auf den Aktienkurs von Zalando, der sich 2020 verdoppelt hatContinental will sein Sparte Vitesco Technologies per Spin-Off an die Börse bringen im 2. Halbjahr. 40.000 Mitarbeiter dort arbeiten an Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben; Umsatz EU7,8 Mrd. in 2019Friedrich Vorwerk hat die Preisspanne bei 41 Euro bis 56 Euro je Aktie festgelegt; Erlös soll in Entwicklung von Lösungen für Produktion, Transport und Speicherung von Wasserstoff fließen, auch Akquisitionen sind möglichDie International School Augsburg -ISA- gemeinnützige AG listet in München als “erste Bildungsaktie” mit einem IPO-Preis von EU12,50 je Aktie - vom Erlös wird ein neuer Schulcampus gebautDarüber hinaus gibt es eine Reihe deutscher Unternehmen, die womöglich in den USA an die Börse gehen wollen, unter ihnen Atai Life Sciences AG aus Berlin, die mit Halluzinogenen Krankheiten bekämpfen wollen, oder Flugtaxibauer Lilium aus München, die wohl den Weg über eine Fusion mit einem SPAC erwägen für eine US-Notierung quasi durch die HintertürAuch Flugtaxibauer Volocopter erwägt eine Notierung über ein SPAC, schreibt CapitalMartin Blessings Fintech-Spac will derweil an die Amsterdamer Börse

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