MLB: Nach Prügelei: MLB sperrt vier Spieler von Yankees und Tigers

Nach der Prügelei zwischen den New York Yankees und den Detroit Tigers am 25. August hat die MLB reagiert und Sperren für die Beteiligten ausgesprochen. Miguel Cabrera von den Tigers und Yankees-Catcher Austin Romine wurden am längsten aus dem Verkehr gezogen.

Nach der Prügelei zwischen den New York Yankees und den Detroit Tigers am 25. August hat die MLB reagiert und Sperren für die Beteiligten ausgesprochen. Miguel Cabrera von den Tigers und Yankees-Catcher Austin Romine wurden am längsten aus dem Verkehr gezogen.

Der 34 Jahre alte Cabrera, MVP der American League in den Jahren 2012 und 2013, wurde für sieben Spiele gesperrt. Zusätzlich gab es eine Geldstrafe in unbekannter Höhe für den First Baseman. Er hatte die Prügelei zwischen den Yankees und Tigers ausgelöst, als er Romine nach einem Wortgefecht zuerst gestoßen und dann nach ihm geschlagen hatte.

Romine kassierte eine Strafe von zwei Spielen für die Prügelei und die Faustschläge. Sein Teamkollege Gary Sanchez, der im Tumult ebenfalls Faustschläge ausgeteilt hatte, wurde für vier Spiele gesperrt.

Tigers-Reliever Alex Wilson hatte später, nachdem beide Teams gewarnt worden waren, absichtlich auf Third Baseman Todd Frazier geworfen. "Zu diesem Zeitpunkt musste das einfach sein", hatte er anschließend gesagt. Er wurde ebenfalls für vier Spiele gesperrt. Tigers-Manager Brad Ausmus wurde für seine Rolle in dieser Aktion für ein Spiel gesperrt.

Darüber hinaus wurden eine Reihe von Geldstrafen verteilt. Betroffen sind nicht nur die gesperrten Spieler, sondern unter anderem auch Yankees-Manager Joe Girardi, sein Bench Coach Rob Thompson, Outfielder Brett Gardner und Pitcher Tommy Kahnle. Auch Tigers-Shortstop Jose Iglesias ist betroffen.

Gleich dreimal hatten sich in der Partie die Dugouts geleert, vier Spieler waren von Pitches getroffen und insgesamt acht Akteure aus dem Spiel geworfen worden.

Prügelei: Gesperrte Spieler fechten Urteil an

Die vier gesperrten Spieler erklärten am Freitag unisono, dass sie gegen die Sperren Einspruch einlegen würden. Bis sie in der Angelegenheit angehört worden sind, dürfen sie erst einmal weiterspielen. Ausmus, dessen Sperre an Wilsons gekoppelt ist, darf vorläufig ebenfalls coachen.

"Das fühlt sich nicht gut an", sagte Sanchez über die drohende Sperre. "Das sind vier Spiele, in denen ich dem Team nicht helfen kann, und ich weiß, dass sie mich brauchen." Ausmus erklärte, er habe mit einer längeren Sperre für Cabrera gerechnet. Aber: "Ich bin ein bisschen überrascht, wie kurz die Sperre für Gary Sanchez ist, wenn ich mir das Video anschaue. Das hat mich am meisten schockiert. Ich dachte, er würde am längsten gesperrt werden."

Yankees-Catcher Sanchez erklärte, er habe seine "Teamkollegen verteidigt. Das ist alles." Seine Schläge aus dem Hintergrund gegen Cabrera könnten seinen Ruf in der Liga allerdings langfristig schädigen. Das erklärte Red-Sox-Legende und MLB--Network-Experte Pedro Martinez über Twitter. "Cheap Shots werden in der Liga nicht vergessen. Ich glaube, dass Gary Sanchez das so schnell nicht loswerden wird."

Cabrera plädierte für Fairness: "Schaut euch das Video an, wer da um sich schlägt. Schaut euch an, wer mich attackiert, während ich am Boden liege. Das ist alles. Es geht mir nicht um eine kürzere Sperre. Aber mal ernsthaft."

Wilson, der seinen absichtlichen Abwurf zugegeben hatte, ärgerte sich später über seine Offenheit. "In diesem Fall war Ehrlichkeit wohl nicht die beste Wahl. Von der Sperre war ich nicht überrascht, aber von der Länge schon."

Dieser Artikel wurde ohne vorherige Ansicht durch die Major League Baseball veröffentlicht.

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