MLB: Medien: Teampräsident Samson bei Marlins-Verkauf wohl weg

Sollten die Miami Marlins wie angenommen an das Bieterkonsortium um Bruce Sherman und Ex-Yankees-Superstar Derek Jeter verkauft werden, dann sind die Tage von Teampräsident David Samson Medienberichten zufolge gezählt.

Sollten die Miami Marlins wie angenommen an das Bieterkonsortium um Bruce Sherman und Ex-Yankees-Superstar Derek Jeter verkauft werden, dann sind die Tage von Teampräsident David Samson Medienberichten zufolge gezählt.

Laut ESPN planen Sherman und Jeter ohne Samson, der seit 2002 Teampräsident der Marlins ist. Samson erklärte in der Vorwoche, dass die Eigner der 29 anderen Teams der MLB den Verkauf im September absegnen werden, sodass die Transaktion kurz nach Ende der Regular Season abgeschlossen werde.

Eine Weiterbeschäftigung habe er indes mit Sherman oder Jeter noch nicht besprochen. "Ich bin hier seit 2002", sagte Samson: "Ich liebe es hier. Ich würde es lieben, hier zu bleiben. Wenn Bruce Sherman oder Derek mich behalten wollen würden, dann wäre es etwas, worüber ich sicherlich reden würde." Unter Samson gewannen die Marlins 2003 die World Series, hatten aber seit 2010 keine positive Bilanz mehr.

Die Bietergemeinschaft um Sherman und Jeter soll aus mindestens zehn Parteien bestehen, darunter auch NBA-Megastar Michael Jordan. Die Gruppe einigte sich vor kurzem auf einen Kauf der Marlins von Jeffrey Loria für 1,2 Milliarden US-Dollar.

Um den Verkauf offiziell zu machen, müssen mindestens 75 Prozent der MLB-Eigner dem Deal zustimmen. Eine erste Kontaktaufnahme zwischen Sherman und dem Eigner-Komitee gab es derweil schon am Mittwoch.

Dieser Artikel wurde ohne vorherige Ansicht durch die Major League Baseball veröffentlicht.

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