Darum hatte Mkhitaryan genug von Mourinho

Henrikh Mkhitaryan wechselte von Manchester United zum FC Arsenal

Henrikh Mkhitaryan hat erklärt, warum er von Manchester United zum FC Arsenal gewechselt ist. "Als ich hörte, dass ich von United zu Arsenal wechseln kann, sagte ich: 'Ja, das will ich'. Ich musste nicht zweimal überlegen", sagte Mkhitaryan bei FourFourTwo.

Denn: Es ist "wichtig für mich, in einem offensiven Team zu spielen. Ich habe es vermisst, offensiv zu spielen", sagte der Armenier, der damit seine Unzufriedenheit mit dem Spielstil von Jose Mourinho unter Beweis stellte.

Unter dem Portugiesen hatte Mkhitaryan einen schweren Stand, bei Arsenal läuft es besser. In bisher elf Spielen kommt der Mittelfeldmann auf zwei Tore und sechs Assists.

De Bruyne: Verhältnis zu Mourinho "distanziert"

Neben Mkhitaryan hat mit Kevin De Bruyne ein weiterer ehemaliger Schützling über seine Zeit mit Mourinho berichtet. Das Verhältnis zu dem Star-Coach beschrieb De Bruyne in einem BBC-Interview als "distanziert".

"Ich habe zweimal mit ihm gesprochen. Zu Beginn des Sommers, als ich gesagt habe, ich will nach Dortmund gehen. Und beim zweiten Mal habe ich gesagt, es ist besser für mich, wenn ich gehe. Ich möchte Fußball spielen", sagte De Bruyne.


2013 war der Belgier nach einer Leihe zu Werder Bremen zum FC Chelsea zurückgekehrt, der erhoffte Wechsel zum BVB platzte allerdings. Stattdessen erlebte De Bruyne ein ernüchterndes Halbjahr mit nur drei Kurzeinsätzen in der Premier League, ehe er Anfang 2014 zum VfL Wolfsburg wechselte. Seit 2015 spielt er für Manchester City.

Mkhitaryan hat große Pläne

Mkhitaryan, der mit Arsenal im Viertelfinale der UEFA Europa League auf ZSKA Moskau (21.05 Uhr im LIVETICKER, Highlights ab ca. 23 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) trifft, hat große Pläne bei den Londonern.

"Ich will meinen Namen in Arsenals Geschichte hinterlassen und zur Legende hier werden", so der 29-Jährige: "Ich will Tore erzielen und vorbereiten sowie Trophäen gewinnen, um die Fans glücklich zu machen."