Mittlerweile mehr als 210.000 Corona-Tote weltweit

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Sarg für Corona-Toten in Burgos

Weltweit sind bereits mehr als 210.000 Menschen durch die Corona-Pandemie ums Leben gekommen. 85 Prozent der 210.930 Todesfälle wurden aus Europa und den USA gemeldet, wie Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben am Dienstag ergaben. Europa registrierte demnach 126.793 Todesfälle bei 1,4 Millionen Infektionen. In den USA sind es bislang 56.253 Todesopfer - so viele wie in keinem anderen Land der Welt.

Italien folgt mit 26.977 Todesfällen, dahinter kommen Spanien mit 23.822, Frankreich mit 23.293 und Großbritannien mit 21.092 Corona-Toten. Deutschland hat deutlich weniger Opfer der Pandemie zu beklagen: Hierzulande starben laut Robert-Koch-Institut 5913 Menschen, 156.337 waren infiziert. Die Zahl der weltweit Infizierten hatte am Montag die Drei-Millionen-Marke überschritten.

Das spanische Gesundheitsministerium meldete am Dienstag einen leichten Rückgang der täglichen Totenzahl auf 301. Am Vortag waren in Spanien noch 331 neue Corona-Tote gezählt worden. Seit fünf Tagen in Folge liegt die Opferzahl unter 400. Auf dem Höhepunkt der Pandemie in Spanien waren Anfang April 950 Todesopfer an einem Tag gezählt worden.

In Spanien waren am 14. März strikte Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten, die vorerst bis zum 9. Mai gelten. Nachdem am Sonntag erste Lockerungen für Kinder unter 14 Jahren in Kraft getreten waren, wird für Dienstag jedoch erwartet, dass Regierungschef Pedro Sánchez weitere Erleichterungen ankündigt.