Mitte: Das Museum der Zukunft im Regierungsviertel stellt sich vor

Direkt neben dem Bundesministerium für Forschung und Bildung steht der neue Futurium-Bau in Berlin

Wenn es einen Ort gibt, an dem Zukunft neu gedacht wird – wo wäre das, wenn nicht in Berlin? Fabriketagen, Umspannwerke, Gasometer, alte Flughäfen – kaum eine Stadt hat so viele ungewöhnliche Orte, an denen Forscher und Firmen, Denkfabriken und Start-ups an der Zukunft arbeiten. Braucht es da noch einen zusätzlichen Zukunftsort, um über das Morgen nachzudenken?

Gigantischer Guckkasten zwischen anonymen Fassaden

Vielleicht wird das die erste Frage sein, über die im "Futurium" gestritten wird, dem Zukunftsmuseum, das fast unbemerkt am Kapelle-Ufer in Mitte entstanden ist. Ein gigantischer Guckkasten steht da neuerdings zwischen den anonymen Fassaden des Regierungsviertels, neben dem Bundesbildungsministerium vis-à-vis vom Kanzleramt. Durch viel Glas schaut man vorn rein und hinten wieder raus und sieht – noch gar nichts. Denn das eigentliche Museum soll erst im Frühjahr 2019 eröffnen. Über das Gebäude sowie das künftige Programm und die Ausstellungen können sich Besucher jedoch schon jetzt informieren. Kommenden Sonnabend, den 16. September, laden die Zukunftsmuseumsmacher ab 11 Uhr zum ersten Tag der offenen Tür ein.

Bauherr des "Futuriums" ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die den architektonisch anspruchsvollen Bau mit 3000 Quadratmeter Ausstellungsfläche für 58 Millionen Euro errichtet hat. Gründungsgesellschafter sind neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung Wissenschaftsorganisationen wie Max-Planck-Gesellschaft oder Fraunhofer-Gesellschaft so...

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