Mit diesen 5 Tricks kommen Sie an billige Flüge

Nicht alle können bei den Reisedaten flexibel sein – sparen ist deshalb nicht ausgeschlossen. (Bild: Getty Images)

Wer bei den Reisedaten flexibel ist, kommt am besten weg. Doch es gibt auch noch andere Tipps, die den Preis für das Flugticket mächtig drücken können. Die besten fünf haben wir hier für Sie zusammengestellt!

1. Gabelflüge buchen

In Köln in den Flieger steigen und in Düsseldorf wieder landen – das kann sich lohnen. Diese Variante ist vor allem für all diejenigen interessant, die im näheren Umkreis gleich mehrere Flughäfen zählen. Doch gerade bei weiteren Strecken könnte es sich auch lohnen, noch einige Stunden in der Bahn auf sich zu nehmen, um beim Flugpreis kräftig zu sparen. Aktuell wird der günstigste Flug am 9. März 2018 von New York nach München beim Suchportal Opodo beispielsweise mit 731 Euro angegeben, nach Berlin kostet er am gleichen Tag nur 426 Euro.

2. Frühzeitig buchen

Last-Minute-Angebote sind – zumindest bei Linienflügen – ein Mythos. Wer also darauf hofft, einen Tag vor Abflug noch ein günstiges Ticket zu ergattern, wird ganz sicher nicht nur enttäuscht, sondern auch einige hundert Euro mehr los sein. Generell gilt: Internationale Flüge sollten schon ein halbes Jahr im Voraus gebucht werden. Innerhalb Deutschlands können Sie bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor dem Abflugtag noch bis zu 50 Prozent sparen.

3. Sich Hidden Airports anzeigen lassen

Start-ups wie Tripcombi haben sich darauf konzentriert, Flugrouten zu finden, die für Ottonormalverbraucher eigentlich gar nicht oder nur sehr schwer zu finden sind. Durch die sogenannte Metaflugsuche, die auch die Hidden Airports (versteckte Flughäfen) anzeigt, lassen sich auf einigen Flugreisen bis zu 80 Prozent einsparen.

KI: Mit dieser Funktion hängt Google Flights die Airlines ab

„Versteckt“ bedeutet in diesem Falle natürlich nicht, dass die Flughäfen niemand kennt. Sie werden aufgrund spezieller Abkommen zwischen den Airlines und den Betreibern in den gängigen Suchen nur einfach nicht angezeigt.

4. Die Währungsansicht wechseln

Bei den Websites der Airlines direkt ist es oft möglich, den Standort zu wechseln. Auf einigen Seiten wird beim Auswählen eines Landes nicht nur der Standort, sondern auch gleich die Währung gewechselt – es wird also die Währung des jeweiligen Landes und nicht die des Abflugortes angezeigt. Und die ist manchmal günstiger als der Euro. Vor allem bei südamerikanischen Währungssystemen lohnt sich dieser Trick am meisten – hier sind die Preisunterschiede besonders hoch.

5. Die Hidden City-Buchung

Diese Variante ist ausschließlich für Reisende geeignet, die kein Problem damit haben, den Unmut der Crew auf sich zu ziehen. Bei der Hidden City-Buchung (versteckte Stadt-Buchung) geht es darum, dort auszusteigen, wo der Flieger eigentlich nur zum Tanken zwischenlanden muss. Portale wie Skiplagged listen genau diese Zwischenstopps auf, die auf diesem Wege oftmals viel günstiger zu erreichen sind als mit einem Direktflug.

Bruch mit 100-jähriger Tradition: Neues Logo für die Lufthansa

Dieser Trick ist legal, von den Fluglinien allerdings überhaupt nicht gerne gesehen. Deshalb sollten Sie die Crew vom verfrühten Ausstieg auch erst erzählen, wenn der Flieger schon in der Luft ist (es gab schon Fälle, in denen die Mitreise unter diesen Voraussetzungen verwehrt wurde) und natürlich nur Handgepäck einpacken, da der Koffer sonst am eigentlichen Zielort landet.

Im Video: Das sind die unsichersten & sichersten Airlines der Welt