Mit diesem ungewöhnlichen Ritual startet Queen Elizabeth II. in den Tag

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style
Queen Elizabeth II. lässt sich jeden Morgen von einem Dudelsackspieler wecken. (Bild: Getty Images)

Queen Elizabeth II. legt großen Wert auf einen routinierten Tagesablauf – auch das Aufstehen erfolgt bei der Monarchin nach festen Regeln. Statt eines Weckers setzt sie auf einen Dudelsackspieler, der jeden Morgen für eine Viertelstunde vor ihrem Fenster spielt.

Sich schlichtweg von ihren Bediensteten wecken zu lassen, kommt für die Queen laut der britischen Nachrichtenseite „The Telegraph“ nicht in Frage. Stattdessen möchte die 91-Jährige lieber zu den Klängen des Blasinstruments erwachen. Das morgendliche Ritual geht auf Königin Victoria zurück, die 1843 Gefallen an der Idee fand, einen persönlichen Dudelsackspieler zu beschäftigen.

Anschließend betritt das persönliche Dienstmädchen das Schlafzimmer der Commonwealth-Königin. Die Angestellte bringt auch eine Tasse Earl-Grey-Tee, den Lieblingstee der Queen. Auch ihre geliebten Corgis dürfen sie dann bereits begrüßen. Nach dem Ankleiden wird das Frühstück serviert – Marmeladentoast und Müsli. Während des Essens liest Queen Elizabeth II. die Tageszeitungen und löst ein Kreuzworträtsel.

Dies sind allerdings nicht die einzigen täglichen Traditionen, die im Buckingham-Palast gepflegt werden. Der 17-Uhr-Tee sowie ein Glas Gin Tonic am Abend sind feste Rituale, die der Queen wichtig sind. Zudem verlasse sie ihr Zuhause nie ohne eine Reserve Eigenblut, um im Falle eines Unfalls schnellstmöglich optimal behandelt werden zu können. Stets dabei ist auch ihr persönlicher Leibarzt.


Um den eigenen Ansprüchen an sich selbst gerecht zu werden, setzt die Queen seit jeher auf Disziplin und Organisation. Persönliche Interviews zu ihrer Person hat sie nie gegeben, allerdings sickern immer wieder Details zum Alltag der royalen Familie durch. Autobiografien von Familienangehörigen sowie Statements von Insidern aus dem Buckingham-Palast machen deutlich, wie ein Leben als britischer Royal wirklich abläuft.