"Mission impossible" - José Mourinho über das Interesse an Gareth Bale

Philipp Stottan
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Auf einen möglichen Transfer von Gareth Bale zu Manchester United angesprochen machte José Mourinho klar, dass dies niemals eine Option war. Ähnlich wie bei Cristiano Ronaldo ist auch der Waliser bei Real Madrid glücklich und daher wäre er verschwendete Energie, so Mourinho.



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"Ja, es ist dasselbe [wie bei Cristiano Ronaldo]. Du hast Kontakte, du hast Gefühle, du verstehst die Dinge. Ich denke es war eindeutig, Bale mag Madrid, die Herausforderung, die Situation. Er ist bei einem Klub in einer sehr guten Situation und ich habe nie den Wunsch von ihm gefühlt zu wechseln, also warum Zeit und Energie an das verschwenden?", bringt es der Portugiese bei einer Pressekonferenz auf den Punkt.


Über andere Namen, die auf den Plänen von ihm und seinem Verein stehen, wollte der 54-Jährige nicht nennen. "Namen zu nennen ist schwierig für mich, weil Spieler den Vereinen gehören, die Spieler sind in ihrer Saison, die Manager und Besitzer sind nicht glücklich wenn man über sie reden, genau so wie ich", so Mourinho.

Mourinho spricht von drei bis vier Transfers in diesem Sommer, von denen man zwei bereits erledigt hat. Victor Lindelöf von Benfica Lissabon für 35 Millionen Euro und Evertons Romelu Lukaku für rund 85 Millionen Euro. Die heißesten Kandidaten sind Nemanja Matic vom FC Chelsea und Tottenhams Eric Dier - für beide soll man bereits geboten haben.


Neue Spieler wird Manchester United auch brauchen, denn einerseits will man trotz Champions League-Doppelbelastung eine bessere Saison als die vergangene spielen und obendrein fallen einige Spieler langfristig aus. Angesprochen auf die Ausfallzeiten sagt Mourinho: " Luke [Shaw] September, [Ashley] Young Oktober, Marcos [Rojo] Dezember, vielleicht sogar Januar." Diese drei Spieler fehlen also einen Großteil der Saison.


Trotz der Verletzungen und keinem Transfer von einem Gareth Bale oder Cristiano Ronaldo hat sich Manchester United gut verstärkt in diesem Sommer und man muss die Red Devils für die kommende Saison auf dem Schirm haben. Es reicht vielleicht noch nicht für ganz oben, aber von einer Steigerung zum letzten Jahr darf man ausgehen.