Missachtung des FFP? UEFA ermittelt gegen Man City und PSG

Die UEFA hat ein Ermittlungsverfahren gegen ManCity und PSG eingeleitet. La Liga hatte in einem Brief ein Verfahren gefordert.

Die UEFA hat ein Ermittlungsverfahren gegen Manchester City und Paris Saint-Germain eingeleitet. Die Primera Division hatte der UEFA einen Brief geschrieben, in dem La Liga forderte, ein Ermittlungsverfahren gegen Manchester City einzuleiten. Der Vorwurf lautet, dass die Citizens und PSG in gleich mehreren Fällen die Regeln des Financial Fair Play gebrochen haben.

"PSG und Man City werden von staatlichen Organisationen unterstützt und verzerren damit die europäischen Wettbewerbe. Es wird eine inflationäre Spirale geschaffen, die die Fußball-Industrie in ihrer Existenz bedroht", heißt es in einem Statement der Liga. Präsident Javier Tebas wird sogar noch deutlicher. "PSG handelt wie ein Berufsverbrecher und missachtet die Regularien des Financial Fair Play der UEFA seit Jahren."

Dabei stehen nicht nur die Transfers von Neymar oder Kylian Mbappe im Fokus. "Es ist wichtig, dass die UEFA nicht nur auf die Transfers schaut, die vor kurzem abgewickelt wurden. Die Vergangenheit dieses Klubs ist nicht umproblematisch. Die Transfers sind die Folge von finanziellem Doping."

Die Briefe mit den Forderungen an die UEFA wurden bereits 22. August versendet. Die Primera Division argumentiert, dass beide Vereine auf dem Markt jenseits der Realität agieren. Demnach machen die Investitionen keinerlei wirtschaftlichen Sinn und entbehren jeglicher Fairness. Darum fordert Tebas: "Die UEFA muss die FFP-Regularien strenger umsetzen, um die Diskriminierung der anderen Vereine zu stoppen."