Nach miserablem Start: Fürth entlässt Trainer Radoki

SID
Fürth: Spieler sprechen sich offenbar gegen Radoki aus

Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat die Konsequenzen aus dem miserablen Saisonstart gezogen und Trainer Janos Radoki entlassen. Nachfolger des 45-Jährigen wird nach Angaben des Kleeblatts "bis auf Weiteres" dessen bisheriger Co-Trainer Mirko Dickhaut. Radoki hatte sein Amt erst im vergangenen November angetreten und im April einen Zweijahresvertrag bei den Franken erhalten.
Nach vier Niederlagen in vier Spielen habe sich der Klub mit Radoki jedoch "darauf verständigt, dass auf der Trainerposition neue Ansätze gefunden werden sollen, damit die SpVgg Greuther Fürth so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückfindet", hieß es in einer Mitteilung des Klubs. "Es ist schade, dass wir den Weg mit Janos nicht fortsetzen können. Aber am Ende geht es um die Zukunft des Vereins, der über allem steht", sagte Präsident Helmut Hack.
Direktor Profifußball Ramazan Yildirim sprach von einer "schwierigen Entscheidung". Die Arbeit mit Radoki sei "eng und vertrauensvoll" gewesen. Der frühere Fürther Profi Radoki verabschiedete sich im Guten von seiner SpVgg: "Ich wünsche dem Verein für die Zukunft von Herzen alles Gute."
In der 2. Liga ist es bereits die vierte Trainerentlassung in dieser Saison. Der VfL Bochum hatte sich noch vor dem ersten Spiel von Gertjan Verbeek getrennt. Auch Thomas Letsch bei Erzgebirge Aue und Maik Walpurgis beim Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt mussten vorzeitig gehen.