Minimale Infektionszahlen bei Corona-Testaktion in Hildburghausen

·Lesedauer: 1 Min.

ERFURT/HILDBURGHAUSEN (dpa-AFX) - Bei den großangelegten Corona-Schnelltests Anfang Dezember im Thüringer Landkreis Hildburghausen ist nach der endgültigen Auswertung bei weniger als 1 Prozent eine Corona-Infektion nachgewiesen worden. Das waren 17 von 2444 getesteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, berichtete die "Thüringer Allgemeine" (Online) am Freitag unter Berufung auf das Thüringer Gesundheitsministerium. Diese Tendenz hatte sich bereits in der ersten Auswertung durch das Landratsamt Hildburghausen am Abschlusstag der Testaktion vor zwei Wochen gezeigt. Damals war zunächst von 15 positiven Tests bei 2418 getesteten Personen die Rede gewesen.

Zu den Test in dem Landkreis an der thüringisch-bayerischen Landesgrenze, der tagelang die Region in Deutschland mit der höchsten Sieben-Tage-Fallzahl je 100 000 Einwohner war, waren insgesamt 9000 Kinder, Lehrer, Erzieher und Eltern aufgerufen. Untersucht wurden 1890 Kinder und Schüler, 487 Mitarbeiter von Schulen und Kindergärten sowie 65 Mütter oder Väter. Bei zehn Kindern und Jugendlichen sowie sieben Erwachsenen ergab der Test eine Corona-Infektion.