Mineralwasser im Test: Darauf sollten Sie achten

Christian Bernhard
Freier Autor

Die heißen Temperaturen dieser Tage machen Mineralwasser allerorts zu einem beliebten Durstlöscher. Dass man darauf achten sollte, welches Mineralwasser man konsumiert, zeigt der Test des Verbrauchermagazins “Öko-Test”.

Das Mineralwasser-Angebot in Deutschland ist sehr groß. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

100 verschiedene Mineralwasser-Sorten hat das Verbrauchermagazin “Öko-Test” getestet und dabei mehrheitlich gute Resultate hervorgebracht. Etwa die Hälfte der getesteten Produkte bekamen die Note “sehr gut”, 14 weitere das Prädikat “gut”.

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18 Quellen wiesen demnach allerdings Verunreinigungen auf, vier weitere Wasser fielen mit “mangelhaft” oder “ungenügend” durch. Apollinaris Medium war das einzige Wasser, welches den “Ungenügend”-Stempel aufgedrückt bekam, da “Öko-Test” dort Uran und Bor nachwies. Uran kann etwa Nieren und Lunge schädigen.

Die Mineralwasser “Bad Kissinger Medium”, “Alwa Medium” und “Bad Pyrmonter Medium” fielen durch einen erhöhten Nitratwert auf.

Stiftung Warentest nimmt sich ebenfalls Mineralwasser vor

Stiftung Warentest nahm 31 Mineralwasser unter die Lupe – und vergab dabei 25-mal die Note “gut” und zweimal “sehr gut”. Die restlichen vier Wasser schnitten “befriedigend” ab. Erfreulich bei diesem Test: Alle Medium-Wasser seien mikrobiologisch einwandfrei und ohne Verfärbungen, teilte Stiftung Warentest mit.

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Die zwei Produkte, die sich über das Prädikat “sehr gut” freuen können, sind das Aldi-Wasser Quellbrunn und Basinus. Vier der getesteten Produkte wiesen laut Stiftung Warentest gesundheitlich unbedenkliche oberirdische Verunreinigungen auf, eines war mit Uran belastet.

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