Mindestens zehn Tote durch Taifun "Goni" auf den Philippinen

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Rettungskräfte bringen ein Kind in Sicherheit
Rettungskräfte bringen ein Kind in Sicherheit

Auf den Philippinen sind durch den Super-Taifun "Goni" mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Provinz Albay seien mindestens neun Menschen gestorben, ein weiterer in der Provinz Catanduanes, teilte der Zivilschutz am Sonntag mit. "Goni" war der heftigste Sturm in diesem Jahr.

Drei Menschen starben den Angaben zufolge bei Erdrutschen vulkanischer Asche in der Nähe des aktiven Vulkans Mayon. Unter den Toten in der Provinz Albay sei auch ein fünfjähriger Junge, sagte Gouverneur Alfrancis Bichara im Lokalradio. Zwei Menschen ertranken demnach und ein weiterer wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Knapp 400.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, viele kamen in Notunterkünften unter. Tausende Soldaten und Polizisten hielten sich für mögliche Evakuierungen und Rettungsaktionen bereit.

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"Goni" war am Sonntagmorgen als "Super-Taifun" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Stundenkilometern und Böen von bis zu 310 Stundenkilometern auf der Insel Catanduanes auf Land getroffen. Er riss Dächer ab, entwurzelte Bäume und löste Sturmfluten aus. Die Meteorologen hatten vor "katastrophalen starken Winden und heftigen bis sintflutartigen Regenfällen" gewarnt.

Über der Südspitze der philippinischen Hauptinsel Luzon und beim Hinwegziehen über die Hauptstadt Manila schwächte sich der Sturm nach Angaben des Wetterdienstes dann leicht ab. "Goni" wurde als stärkster Sturm in diesem Jahr eingestuft. Erst vor einer Woche war der Taifun "Molave" über die Philippinen gezogen, 22 Menschen kamen dabei ums Leben.

noe/jes