Mindestens drei Tote bei Shebab-Angriff auf Hotel in Mogadischu

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Krankenwagen nahe dem angegriffenen Hotel in Mogadischu

Bei einem Angriff der islamistischen Shebab-Miliz auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestsens drei Menschen getötet worden. Sechs weitere Menschen wurden nach Angaben von Sicherheitsbeamten bei dem Angriff am Sonntag verletzt. Nach Polizeiangaben zündeten die Angreifer zunächst eine Autobombe vor dem Hotel "Afrik" nahe dem Flughafen von Mogadischu und stürmten dann das Gebäude, wo sie sich Feuergefechte mit Sicherheitsleuten lieferten.

Laut Mohamed Dahir von der nationalen Sicherheitsbehörde verschanzten sich die Angreifer in einem Raum im Hauptgebäude des Hotels. Die meisten Gäste seien in Sicherheit gebracht worden, es würden jedoch noch Zivilisten im Gebäude vermutet. Das Hotel "Afrik" wird vor allem von somalischen Beamten, Sicherheitskräften und Stammesführern genutzt.

Die islamistische Shebab-Miliz bekannte sich zu dem Angriff. Die Miliz mit Verbindungen zum Extremistennetzwerk Al-Kaida kämpft seit mehr als einem Jahrzehnt gegen die international anerkannte Regierung in Mogadischu und verübt in der somalischen Hauptstadt immer wieder Anschläge. Dabei sind häufig Hotels das Angriffsziel.

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