Milan Skriniar freut sich über Verbleib bei Inter Mailand

Bei Inter Mailand hat sich Milan Skriniar zum absoluten Stammspieler entwickelt. Er ist froh darüber, den Verein im Winter nicht verlassen zu haben.

Im Wintertransferfenster wollten unter anderem der FC Barcelona und Real Madrid Milan Skriniar von Inter Mailand loseisen. Der zeigt sich im Gespräch mit der slowakischen Zeitung Sport froh, dass ein Wechsel nicht geklappt hat: "Ich war glücklich, als der Klub gesagt hat, dass er mich halten möchte und mich nicht gehen lassen würde. Ich möchte mich weiter bei Inter entwickeln. Dann werden wir sehen, was im Sommer passiert", erklärte der Defensivmann.

Neben den zwei spanischen Vereinen sollen auch die beiden Manchester-Klubs Interesse gezeigt. Aber auch das war wohl nie eine Option: "Es gab jede Menge Gerede im Winter. Aber ich habe niemals daran gedacht, zu wechseln. Definitiv nicht im Winter", stellte Skriniar klar.

Der Slowake war vor der Saison für 23 Millionen Euro von Sampdoria Genua in die Modestadt gekommen und absolvierte seitdem 24 Liga-Spiele. Bei einem Abgang hätte er wohl ein Vielfaches dieser Summe eingebracht, Berater Karol Csonto spricht von bis zu 65 Millionen Euro .

Inters Skriniar: "Gehe nur dorthin, wo ich eine Chance habe, zu spielen"

Allerdings war der Zeitpunkt für eine Veränderung für Skriniar wohl noch nicht gekommen: "Klar dachte ich, dass die Summe atemberaubend ist. Aber ich habe alles meinem Berater überlassen. Karol sagte mir, dass ich bleibe und ich meinte: 'Super, ich freue mich drauf.'"

Alle interessierten Klubs seien Top-Mannschaften gewesen, so der 23-Jährige weiter. Im Sommer wird das Thema dann wohl wieder auf die Agenda rücken. Welchen Verein er bevorzuge, könne er nicht sagen, da dies eine zu schwere Entscheidung sei.

Ein Kriterium, das der neue Klub erfüllen müsste, nannte Skriniar auch: "Es käme darauf an, welche Position im Kader mir angeboten würde. Wenn es der fünfte Bankwärmer wäre und ich nur in einem drittklassigen Pokal spielte, würde ich nirgends hingehen." Er gehe nur dorthin, wo er auch eine echte Chance habe, zu spielen, beschloss der Innenverteidiger.