Mietpreise: Körnerkiez - So teuer wohnt man in Neukölln

Körnerpark in Neukölln

Für seinen wunderschönen Körnerpark bekannt und geschätzt, ist der Körnerkiez in Neukölln. Das Wohnquartier im Norden Neuköllns, östlich des Tempelhofer Feldes, ist geprägt durch innerstädtische Altbauten und Grünanlagen.

Die Idee, hier einen Park hinzupflanzen, hatte nicht die Stadt, sondern ein Privatmann. Franz Körner legte 1890 in der stillgelegten Kiesgrube zwischen Jonas- und Schierker Straße - zunächst nur für sich - einen Garten mit Karpfenteich und Obstwiesen, Gemüsebeeten und Blumenfeldern, Skulpturen und Pavillons an.

Wie in vielen Städten sind auch in Berlin die ganz zentralen Gebiete die teuersten. Nirgendwo in deutschen Großstädten müssen die Menschen mehr als 40 Prozent vom durchschnittlichen Haushaltseinkommen für die Miete ausgeben - außer in fünf Berliner Viertel in der Innenstadt.

Mietpreise: So teuer ist das Wohnen im Körnerkiez

Die Mietpreise im Körnerkiez (Postleitzahl 12051) liegen durchschnittlich bei 11,06 Euro mittlere Kaltmiete pro Quadratmeter. Damit rangiert das Areal mit seinen durchschnittlichen Mietpreisen im oberen Bereich der Wohnquartiere Berlins.

Allerdings zahlt man hier durchschnittlich zweieinhalb Euro weniger als in der teuersten Wohngegend Berlins am Hackeschen Mark (10178), wo im Schnitt 13,50 Euro pro Quadratmeter verlangt werden.

Die Mietwohnungen am Körnerkiez haben im Durchschnitt ein mit den Wohnvierteln Haslach in Freiburg (Breisgau) und Bonames in Frankfurt am Main vergleichbares Mietpreisniveau. 85 Prozent aller Postleitzahlen-Gebie...

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