Mieten in Berlin: Wo in Berlin mieten günstiger ist als kaufen - und wo nicht

Ein Neubau in Kreuzberg

Angesichts dynamisch steigender Mieten fragen sich viele Berliner, ob es für sie vorteilhafter wäre, wenn sie in die eigenen vier Wände ziehen. Gleich zwei Studien kommen zu der Aussage, dass sich trotz gestiegener Kaufpreise der Erwerb einer eigengenutzten Wohnung zwar nicht überall in der Stadt, aber sehr großflächig lohnt. Allerdings gibt es einen Haken: Gerade junge Familien haben oft nicht das nötige Eigenkapital, um den Kauf zu realisieren.

So kommt das Center for Real Estate Studies (CRES) in einem Marktbericht für den Immobilienverband Deutschland (IVD) zu dem Schluss, dass in Berlin der Kauf einer Immobilie gegenüber der Miete finanzielle Vorteile hat – aber nur in zwei Dritteln aller Berliner Ortsteile. Demnach ist es in den Ortsteilen Mitte, dem Hansaviertel, Grunewald und Dahlem besser, Mieter zu bleiben. Erwerber müssen demgegenüber mehr als 200 Euro im Monat mehr aufbringen. Immerhin noch mehr als 30 Euro im Monat spart, wer in Pankow, Weißensee, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Kreuzberg, Alt-Treptow, Karlshorst, Friedrichshagen, Neukölln, Wilmersdorf, Schmargendorf, Nikolassee und Zehlendorf mietet.

Familien profitieren nicht von günstigen Zinsen

In finanzieller Hinsicht keine Rolle spielt die Frage, ob Eigentum oder Miete, in Buch, Lübars, Wilhelmsruh, Waidmannslust, Märkisches Viertel, Friedrichshain, Fennpfuhl, Lichtenberg, Friedrichsfelde, Buckow, Gropiusstadt und Schöneberg. In allen anderen Ortsteilen dagegen ist nach Angaben des ...

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