Mick Schumacher: Warum sollte ich mich von Papa absetzen wollen?

Norman Fischer
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Für Mick Schumacher steht die Familie immer an erster Stelle. Natürlich wird der zukünftige Formel-1-Pilot häufig mit Papa Michael verglichen, doch vor allem Mama Corinna ist für ihn die erste Bezugsperson: "Sie ist meine Ansprechpartnerin Nummer 1, meine beste Ratgeberin und immer die Erste, die anruft", sagt Schumacher im Gespräch mit 'Bild am Sonntag'.

Natürlich war es auch Corinna, die Mick als erstes angerufen hat, als sein Aufstieg in die Formel 1 feststand. "Sie hat sich natürlich gefreut, aber sie hat auch gesagt, dass sie immer wusste, dass ich es schaffe", erinnert er sich.

Während es von Papa Michael seit seinem Skiunfall 2013 keine eigenen Zeichen in der Öffentlichkeit mehr gegeben hat, wurde Mama Corinna immer wieder an der Rennstrecke gesehen, wo sie ihren Sohn unterstützt hat. Zuletzt trat sie auch im Rahmen der FIA-Gala auf und nahm einen Preis für Michael entgegen - inklusive emotionaler Rede.

Natürlich gehören auch für Mick Fragen zu seinem Vater dazu. Stören tun ihn die Vergleiche mit dem Rekordweltmeister aber nicht: "Mein Vater ist für mich der Beste, den es in dem Sport je gegeben hat. Warum sollte ich mich also von ihm absetzen wollen?", sagt der Deutsche, der in Melbourne sein Formel-1-Debüt geben wird.

In der Startaufstellung wird er dann auf sich alleine gestellt sein, doch Schumacher freut sich schon auf sein Debüt in der Königsklasse. Mit Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen, Sebastian Vettel oder Fernando Alonso trifft er dann auf große Namen, gegen die auch sein Vater schon gefahren ist, einschüchtern lassen möchte er sich davon aber nicht.

"Im Endeffekt sind es auch nur Menschen", sagt er. Zwar hätten sie in dem Sport etwas Großes geleistet, "aber trotzdem muss man sich da behaupten, sein Bestes geben und so hart, aber fair fahren wie in allen anderen Kategorien bisher."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.