Mick Schumacher: Set-up-Änderung im Qualifying von Bahrain schlug fehl

Markus Lüttgens
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Mit Platz zehn im Qualifying des vorletzten Rennwochenendes der Formel-2-Saison 2020 blieb Mick Schumacher (Prema) am Freitag in Sachir/Bahrain hinter den eigenen Erwartungen zurück - was er selbst nach der 30-minütigen Session auch unumwunden zugab: "Das Qualifying ist heute leider nicht so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben, daher können wir nicht völlig zufrieden sein."

Besonders bitter aus der Sicht von Schumacher: Während er nur im Mittelfeld landete, fuhr sein Meisterschaftsrivale Callum Ilott (Virtuosi) auf die Pole-Position. Damit hat der Brite am Samstag im Hauptrennen (ab 10:10 Uhr MEZ) nicht nur eine deutlich bessere Ausgangsposition, sonder verkürzte durch die vier Zusatzpunkte den Rückstand in der Gesamtwertung auf Schumacher auf 18 Punkte.

Der Sohn von Michael Schumacher war im Qualifying zu keinem Zeitpunkt in der Lage, das Tempo Ilotts mitzugehen. Beim erste Versuch einer schnellen Runde landete er nur auf Position zwölf. Daraufhin änderten Schumacher und seine Prema-Mannschaft die Abstimmung des Autos, schlugen damit aber einen falschen Weg ein, wie Schumacher hinterher erklärte.

"Bevor ich auf meinem zweiten Reifensatz rausgefahren bin, haben wir eine Kleinigkeit am Auto verstellt. Das hat aber nicht das gebracht, was wir uns erwartet hatten", sagt er. Doch auch seine fahrerische Leistung war nicht über jeden Zweifel erhaben.

Ein heftiger Rutscher in Kurve 8 verhinderte eine noch bessere Rundenzeit. "Darüber hinaus ist mir keine perfekte Runde gelungen", gibt Schumacher zu. Am Ende betrug sein Rückstand auf die Pole-Zeit von Ilott satte 0,804 Sekunden.

Damit wartet auf den 21-Jährigen und seine Ingenieure ein arbeitsreicher Abend, um das Auto für das Rennen am Samstag besser einzustellen. "Wir werden uns nun tief in die Daten vergraben, um eine gute Basis und einen guten Plan für das morgige Rennen zu entwickeln", verspricht Schumacher. "Dort werden wir so gut wie möglich kämpfen, ich werde alles geben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.