Mick Schumacher: Wie er seinen Young-Driver-Test mit Haas bewertet

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Hinter Mick Schumacher liegen ein paar aufregende Tage: Nach seinem Formel-2-Titel wurde der Deutsche als neuer Fahrer von Haas für die Formel-1-Saison 2021 bestätigt. Am Freitag durfte er sich in Abu Dhabi mit einem Trainingseinsatz für seinen neuen Arbeitgeber einführen, bevor er am Dienstag einen kompletten Testtag bei den Young-Driver-Tests absolvieren durfte.

"Ich habe in den letzten Tagen versucht, zu realisieren, was in diesem Jahr passiert ist und wie weit wir gekommen sind", strahlt Schumacher. Dass er die Tage von Abu Dhabi bei seinem neuen Team verbringen durfte, sei sehr toll für ihn gewesen.

Beim Saisonfinale der Formel 1 konnte er in das Team hineinschnuppern und schauen, wie sie arbeiten, wie die Struktur aussieht und wie Haas Dinge angeht. "Das hat mir die Augen geöffnet und hat mir für den Young-Driver-Test geholfen", sagt Schumacher.

Mick Schumacher, Haas F1, is interviewed for Sky Sports F1

Mick Schumacher, Haas F1, is interviewed for Sky Sports F1<span class="copyright">Andy Hone / Motorsport Images</span>
Mick Schumacher, Haas F1, is interviewed for Sky Sports F1Andy Hone / Motorsport Images

Andy Hone / Motorsport Images

Dort belegte er zwar mit 3,614 Sekunden Rückstand nur den 15. und letzten Platz, doch Zeiten standen für ihn ohnehin nicht im Vordergrund. Schumacher hatte seine eigene Agenda mit Dingen, die er aus dem Test mitnehmen wollte. "Und das konnte ich dann mit den Empfehlungen und Wünschen des Teams vermischen", sagt er.

Das Fazit fällt für ihn sehr positiv aus: "Ich glaube, beide Parteien waren sehr zufrieden, wie der Test verlaufen ist. Ich habe viel gelernt, wie man das Formel-1-Auto fährt und wie es ist, die Longruns zu fahren", so Schumacher.

"Ich muss sagen, dass es so viel Spaß macht. Es ist so schnell, und es ist komplett anders als in der Formel 2. Ich freue mich wirklich auf das erste Rennen. Ich kann nicht warten, wieder ins Auto zu steigen." Das wird erst Anfang März bei den Testfahrten in Barcelona wieder der Fall sein.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.