"Stolz": Schumacher über Preis für seinen Vater

Mick Schumacher hat die Verleihung des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen an seinen Vater Michael krankheitsbedingt aus der Ferne verfolgt.

Formel-1-Pilot Mick Schumacher hat die Verleihung des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen an seinen Vater Michael krankheitsbedingt aus der Ferne verfolgt - und trotz der Distanz große Emotionen verspürt.

„Es war großartig, das zu sehen. Es ist die größte Ehre in diesem Land, diese Auszeichnung zu bekommen“, sagte Schumacher junior am Donnerstag im Vorfeld des Großen Preises von Frankreich (Sonntag/15.00 Uhr/Sky).

Eigentlich sollten Mick, seine Schwester Gina und Michaels Ehefrau Corinna Schumacher den Preis am Mittwoch in Köln im Namen des Rekordweltmeisters entgegennehmen. Doch weil er sich unwohl fühlte, sagte Mick Schumacher seine Teilnahme kurzfristig ab.

"Ich wollte nicht angeschlagen und krank dort sitzen, aber es geht mir schon deutlich besser", berichtete er nun und betonte: "Ich bin sehr, sehr stolz auf meinen Vater."

Am Mittwoch in Köln waren zahlreiche Gäste erschienen, um den neuen Preisträger zu ehren. Gina und Corinna Schumacher erhielten die Urkunde aus den Händen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), die Laudatio auf Michael Schumacher hielt Jean Todt.

Der Franzose, langjähriger Formel-1-Wegbegleiter und enger Freund des Rekordweltmeisters, hielt seine Rede auf Deutsch. Bei dem anschließenden donnernden Applaus für Schumacher konnten Corinna und Gina ihre Tränen nicht zurückhalten.

Die Ehrung fand in der Motorworld in Köln statt. Schumacher, der seit seinem schweren Skiunfall Ende 2013 aus der Öffentlichkeit verschwunden ist, war laut Wüst aus den „bekannten Gründen“ nicht anwesend - und doch allgegenwärtig.

Zahlreiche Fotos zeigten den siebenmaligen Weltmeister, zudem beherbergt die Halle die Dauer-Ausstellung „Michael Schumacher Private Collection“, die verschiedenste Rennautos und Fahrzeuge des heute 53-Jährigen zeigt.

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