Michael Zorc von Borussia Dortmund: "Es ist schwierig für Alexander Isak"

Mit Isak sicherte sich Dortmund eines der größten Talente Europas. Bisher kam der Stürmer aber kaum zum Zug, Michael Zorc sucht nach einer Lösung.

Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund sucht nach einer Lösung für Alexander Isak. Das große Sturmtalent kommt hinter Pierre-Emerick Aubameyang bislang kaum zum Einsatz.

"Wir haben aktuell 29 Spieler unter Vertrag, damit geht ein gewisses Kostenbudget einher", sagte Zorc im Gespräch mit den Ruhrnachrichten. Zuletzt hatte er erklärt, dass der Kader "eher zu groß als zu klein" sei.

Ein dünnerer Kader könnte nicht nur finanzielle Mittel frei machen, sondern auch manchem Talent mehr Einsatzzeiten einbringen. So etwa im Fall Isak. Dortmund musste sich das schwedische Talent auf dem Transfermarkt hart erkämpfen, bisher stehen aber kaum Einsätze bei den Profis zu Buche.

Zorc spricht mit Isak-Beratern

"Es ist schwierig für ihn. Aubameyang - so viel bei ihm übrigens zum Vorwurf der mangelnden Professionalität - ist selten verletzt und hat die Power, auch immer 90 Minuten zu gehen", ordnete Zorc ein. Er suche nach einer Lösung: "Wir schauen uns die Situation an und besprechen uns da auch mit seinen Beratern, was das Beste wäre."

Kein einfaches Unterfangen, zumal Zorc noch weitere Nebenschauplätze zu bearbeiten hat. Der Vertrag von Marco Reus etwa läuft 2019 aus: "Er weiß, was er am BVB hat und wäre hier in seinem gewohnten Umfeld", meinte Zorc.

Keine Bewegung bei Schürrle

Klar ist, dass ein "Fall Lewandowski" vermieden werden soll: Der Pole war im Sommer 2014 ablösefrei zum FC Bayern München gewechselt. Das wolle man bei Reus verhindern: "Es ist nicht das Szenario, das wir uns wünschen." Gut stehen die Zeichen hingegen bei Lukasz Piszczek: "Ich denke, wir haben da einen kurzen Draht."

Keine Bewegung gibt es derzeit bei Andre Schürrle. Trotz letzten Gerüchten um eine Leihanfrage Inter Mailands für den Offensivspieler kann Zorc nichts Konkretes im Fall des Weltmeisters vermelden. Der Berater Schürrles hatte einen Wechsel offen angeregt.