Michael Moore knöpft sich Donald Trump in Broadway-Stück vor

Michael Moore knöpft sich Donald Trump in Broadway-Stück vor

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Michael Moore kein Fan von Donald Trump ist. Nun feierte sein kritisches Theaterstück "The Terms of My Surrender", das sich den aktuellen US-Präsidenten einmal genauer vorknöpft, am Broadway Premiere.

Michael Moore, Buchautor und Regisseur des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "Bowling for Columbine", ist nicht nur der Mann auf der Bühne, sondern gleichzeitig auch Autor des Anti-Donald-Trump-Theaterstücks. Der Satiriker spielt sich darin selbst.

"The Terms of My Surrender" ist eine One-Man-Show, eine Art Late-Night-Show gepaart mit einem Heldenepos. Auch gibt es einen Gegenspieler, der zwar nicht auf der Bühne steht, trotzdem aber immer präsent ist: Donald Trump.

Allerdings sei Amerika für ihn und Donald Trump nicht groß genug, so Michael Moore laut "RP Online". In "The Terms of My Surrender" geht es also darum, wer zuerst aufgibt: der einstige Immobilienmogul oder aber der politische Aktivist.

In einem Interview mit der "New York Times" erklärte Michael Moore, dass er sein Publikum mit seinem Broadway-Stück nicht belehren wolle. "Ich gehe nicht jeden Abend auf die Bühne, um eine politische Kundgebung zu veranstalten", so der 63-Jährige, der in "The Terms of My Surrender" viel mehr Geschichten aus seinem Leben erzählt. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Die Botschaft, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann.