Michael Jackson versuchte Filmbosse davon zu überzeugen, ihn James Bond spielen zu lassen

Michael Jackson wollte 007 spielen (Getty / Sony Pictures)

Michael Jackson wollte James Bond spielen und versuchte, Filmbosse davon zu überzeugen, dass er es schaffen könnte, sagt Hollywood-Agent Michael Ovitz.

In seinen neuen Memoiren Wer ist Michael Ovitz? erzählt er von einem bizarren Treffen mit Jackson, in welchem eine Schale Guacamole und Jacksons schwarzer Filzhut eine Rolle spielen.

Ovitz erzählt von dem Treffen mit ihm und Ron Meyer, ebenfalls ein früherer Agent, jetzt Vizepräsident von NBC Universal.

Während Jackson sich als Action-Filmstar präsentieren wollte, fiel sein Hut irgendwie in eine große Schüssel Guacamole.

„Während er redete, fiel sein Hut in die Guacamole vor ihm, und er nahm ihn heraus und setzte ihn wieder auf – leider mit einem Klecks Guacamole obendrauf, der nun am Rand herunterlief“, schreibt Ovitz.

Michael Ovitz (Bildnachweis: Rex)

„Ron Meyer stieß mich am Bein, um mich darauf aufmerksam zu machen, und wir beide sahen mit grauenvoller Faszination zu, wie die Guacamole immer tiefer rutschte, während Michael uns hartnäckig zu überzeugen versuchte, dass er Amerikas nächster Actionheld sein könnte.

„Dann fiel der Klecks herunter und Ron platzte vor Lachen. Ich konnte mich auch nicht mehr halten und Michael stolzierte hinaus“, schreibt Ovitz.

„Ich suchte ihn und erklärte ihm dann 15 Minuten lang, dass wir ihn nicht ausgelacht hatten. Endlich klärte sich Michaels Gesicht wieder auf. ‚Okay, Ovitz. OK‘, sagte er. ‚Aber ich möchte James Bond spielen.‘ Ich bin stolz darauf, dass ich dieses Mal nicht gelacht habe.“

Ovitz fuhr fort, Jackson von seinem Vorhaben abzuraten und sagte zu ihm: „Du bist schmal gebaut, du bist zu sensibel, du wirst als brutaler Felsblock nicht glaubwürdig sein.“

Michael Jackson (Bildnachweis: AP)

„Du wärst natürlich großartig darin, aber es wäre schlecht für dich“, fuhr er fort.

Dem Zeitraum nach zu urteilen, wurde Timothy Dalton wahrscheinlich zum nächsten Bond, nach Roger Moore.

Und während der Waliser vielleicht auch nicht ganz „ein brutaler Felsblock“ war, war es am Ende wahrscheinlich die richtige Wahl.

Ben Arnold