Mexiko: Präsident besucht am schlimmsten betroffene Erdbebenregion

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto hat das vom Erdbeben am schwersten getroffene Gebiet im Bundesstaat Oaxaca im Süden des Landes besucht. Die Rettungskräfte suchten den ganzen Tag in den Trümmern nach Verschütteten. Allein 36 der inzwischen mehr als 60 Todesopfer hat die Stadt Juchitán zu beklagen.

Den Überlebenden sprach der Präsident sein Mitgefühl aus. Außerdem sagte er, das Wichtigste sei jetzt die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln. Die Betroffenen müssten zudem medizinisch versorgt werden, so der Präsident bei seinem Besuch in Juchitán.

Rund 1800 Soldaten wurden in die Katastrophenregion entsandt. Die Regierung ordnete außerdem eine dreitägige Staatstrauer an.

Etwa 50 Millionen Menschen spürten die Erschütterungen. Zeitweise waren bis zu 1,5 Millionen Menschen ohne Strom.

Das Zentrum des Bebens lag im Pazifik rund 140 Kilometer südwestlich von Tonalá im Bundesstaat Chiapas. Die Erdstöße vom Freitag waren mit einer Stärke von 8,2 in Mexiko die stärksten seit 85 Jahren. Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen.

El Palacio Municipal de Juchitán el día de antier y ayer después del sismo de la madrugada. #PrayForMexico #Juchitán #sismocdmx pic.twitter.com/F55QHFHG7l— SISMOS CDMX (@CdmxSismos) 9. September 2017

Resiliencia. #Juchitánpic.twitter.com/odFUlUbWN7— Javier Aparicio (@javieraparicio) 9. September 2017