#MeTwo-Debatte: Organisator fühlt sich von Resonanz "erschlagen"

Susanne Klaiber
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#MeTwo-Debatte: Organisator fühlt sich von Resonanz "erschlagen"

Ali Can war klar, dass das, was er da lostrat, groß werden wurde. Aber dass

Ali Can war klar, dass das, was er da lostrat, groß werden würde. Aber dass die Resonanz so groß sein würde, hat ihn “erschlagen und erschreckt”, wie er der HuffPost sagt.

Can hat am Dienstag den Hashtag #MeTwo in die Welt gesetzt.

Unter dem Schlagwort erzählen Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen mit Alltagsrassimus. Es ist “eine MeToo-Debatte für Menschen mit Migrationshintergrund”, sagt Can im Video für die Konstruktiv-Seite “Perspective Daily”.

Anlass war die Diskussion um den Fußball-Nationalspieler Mesut Özil. Er war aus der Mannschaft zurückgetreten, weil er sich als Sündenbock für die verpatzte WM missbraucht fühlte und warf dem DFB-Chef Rassismus vor. 

Die jetzt angestoßene Debatte “war überfällig”, sagt Can, “aber sie hat einen öffentlichen Impuls gebraucht. Wir alle leiden darunter.” 

“MeTwo” für zwei Seelen in der Brust

Für das “Two” (“zwei”), im Hashtag hat er sich entschieden, “weil ich mehr bin als nur eine Identität”. Er fühle sich in Deutschland zuhause, lebe und arbeite hier, könne sich aber trotzdem einem anderen Land verbunden fühlen. Das sei kein Widerspruch.

Diskriminierung mit vielen Facetten

Seit Tagen ist der Hashtag nun einer der Top-Trends auf Twitter, Can geht on mehr als 30.000 Usern aus, die dazu...

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