Merson: Arsenal "wäre verrückt", sich nicht um Conte zu bemühen

Durch den Transfer von Aubemeyang herrscht Aufbruchsstimmung bei Arsenal. Ein Ex-Spieler findet jedoch, dass man den Trainer wechseln sollte.

Arsene Wenger sieht sich beim FC Arsenal immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt. Nun sagt Klub-Legende Paul Merson gegenüber Sky Sports, dass man sich  bei den Gunners um Antonio Conte bemühen solle, sollte dieser nicht mehr Trainer des FC Chelsea sein: "Ich denke sie wären verrückt, wenn sie das nicht machen würden."

Zwischen Conte und den Blues gibt es immer wieder Spannungen, zuletzt wurde berichtet, dass Luis Enrique im Sommer das Traineramt an der Stamford Bridge übernehmen soll.

"Trainer wie Conte gibt es nicht allzu oft"

Merson hat dazu eine klare Meinung: "An dem Tag, an dem Conte Chelsea verlässt, wäre ich als Arsenal-Verantwortlicher sofort am Telefon. Trainer wie Conte gibt es nicht allzu oft."

Der Vertrag von Wenger wurde erst in der letzten Saison um zwei Jahre verlängert. Sollte der Italiener jedoch frei werden, müssten sich die Gunners um ihn bemühen, weil er vor allem die anfällige Defensive stabilisieren könne, fährt Merson fort.

Von der Trainer-Politik seines ehemaligen Vereins ist der Mittelfeldspieler enttäuscht: "Jürgen Klopp, Jose Mourinho, alle sind sie zu Arsenals Rivalen gegangen, weil Wenger auf diesem Managerstuhl saß, anstatt zu sagen, dass die richtige Zeit (zum Abschied) gekommen ist."

Sogar Pep Guardiola hätte der derzeitige Tabellensechste der Premier League haben können, wenn er sich nur bemüht hätte, so der Engländer weiter.