Merkel will Corona-Eindämmungsmaßnahmen weiter verschärfen

Arne Delfs
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Vor dem entscheidenden Treffen der Bundeskanzlerin mit den 16 Regierungschefs der Länder am heutigen Mittwoch dringt Angela Merkel erneut auf härtere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie über die Weihnachtsfeiertage.

Laut der Beschlussvorlage des Kanzleramts, die Bloomberg vorliegt, drängt Merkel vor allem auf schärfere Regeln für den Einzelhandel. So soll sich in Geschäften lediglich ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten dürfen. Nach den Planungen der Länder lag hier die Grenze bislang bei einem Kunden pro zehn Quadratmetern.

Auch für Schulen drängt das Kanzleramt auf härtere Maßnahmen als die Länder. So sollen in Infektions-Hotspots ab der 7. Klasse eine verschärfte Maskenpflicht gelten oder Hybridunterricht durchgeführt werden, um die Einhaltung von Mindestabständen während des Unterrichts zu gewährleisten.

In Zügen der im Bundesbesitz befindlichen Deutschen Bahn AG sollen während der Wintermonate grundsätzlich nur noch Fensterplätze buchbar sein, um den Sicherheitsabstand zwischen den Fahrgästen zu erhöhen.

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