Merkel und Seehofer zum unionsinternen Streit

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat sich zur Krise zwischen CDU und CSU geäu´ßert.

Beide Parteien hätten das gemeinsame Ziel, die Migration besser zu ordnen und "für Sicherheit nach innen und nach außen" zu sorgen.

Als Grundlage dafür habe man das gemeinsame Regelwerk Migration erstellt. 62 der 63 darin enthaltenen Punkte teile sie mit CSU-Chef und Innenminister Horst Seehofer.

Lediglich in der Frage der Zurückweisung von Migranten an der deutschen Grenze bestehe Uneinigkeit.

Ziel sei es nun, in "guter Partnerschaft mit den EU-Nachbarn" neue bilaterale Abkommen zu schaffen. Dafür wolle sie sich einsetzen, so Merkel.

Daneben sagte sie, sie könne gut mit Seehofer zusammenarbeiten. Auch wenn dieser am Wochenende gesagt hatte, er habe Probleme, mit Merkel zusammenzusarbeiten.

Seehofer sagte, er freue sich, dass die CDU "62,5 Punkte" de 63 unterstützten. Darüber sei er glücklich. In vielen Punkten bestehe Übereinstimmung zwischen CDU und CSU.

Migration müsse man steuern, ordnen und human gestalten. "Das, was wir tun, reicht bei weitem nicht aus", so Seehofer. Deshalb gebe es den Masterplan.