Merkel mahnt zum Gipfel-Auftakt Kompromissbereitschaft an

Andreas Rinke und Gernot Heller
GettyImages 810223620 Merkel


Bundeskanzlerin

Angela Merkel

erwartet wegen der tiefgreifenden Differenzen vor allem mit den USA in der Klima- und in der Handelspolitik schwierige Verhandlungen beim G20-Gipfel in Hamburg.

Lösungen könnten vielfach nur gefunden werden, „wenn wir aufeinander zugehen, wenn wir uns aufeinander zubewegen“, appellierte sie am Freitag in ihrer Eröffnungsrede an die Delegierten der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Verbiegen müsse sich aber niemand, Unterschieden könnten benannt werden. Am Rande waren mehreren bilateralen Treffen geplant, darunter die erste Begegnung von US-Präsident

Donald Trump

und seinem russischen Kollegen

Wladimir Putin

. Wegen der massiven Krawalle in der Hansestadt forderte die Polizei Verstärkung an.

Zu Beginn des zweitägigen Treffens begrüßte die amtierende G20-Vorsitzende Merkel die Gäste jeweils mit einem Handschlag - auch den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, der vor dem Treffen harte Kritik an Deutschland geübt hatte. Zum Gipfel-Auftakt kam es außerdem zu einer ersten persönlichen Begegnung von Trump und Putin, die sich später noch zu einem direkten Gespräch treffen wollten. Es wurde erwartet, dass sie unter anderem über die Krisen in Syrien und Nordkorea sprechen.

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