Meppen kommt nicht aus dem Keller

Meppen kommt nicht aus dem Keller
Meppen kommt nicht aus dem Keller

Mit 0:3 verlor Meppen am vergangenen Freitag deutlich gegen Wiesbaden. Als Favorit rein – als Sieger raus. Die SV Wehen Wiesbaden hat alle Erwartungen erfüllt.

Die 6.242 Zuschauer hatten sich kaum hingesetzt, da fiel auch schon der erste Treffer: Ivan Prtajin brachte den Gast bereits in der siebten Minute in Front. Bereits in der zwölften Minute erhöhte John Iredale den Vorsprung der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Wiesbaden konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der SV Wehen Wiesbaden. Gino Fechner ersetzte Iredale, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Der SV Meppen stellte in der 66. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Samuel Abifade, Christoph Hemlein und Marcus Piossek für Morgan Faßbender, Markus Ballmert und Mirnes Pepic auf den Platz. In der Schlussphase nahm Stefan Krämer noch einen Doppelwechsel vor. Für Jonas Fedl und David Vogt kamen Beyhan Ametov und Lukas Mazagg auf das Feld (83.). Für das 3:0 zugunsten von Wiesbaden sorgte dann kurz vor Schluss Prtajin, der die SV Wehen Wiesbaden und die Fans von einer Spitzenplatzierung träumen ließ (87.). Als Schiedsrichter Haslberger (St. Wolfgang) die Begegnung beim Stand von 3:0 letztlich abpfiff, hatte Wiesbaden die drei Zähler unter Dach und Fach.

27 Gegentreffer musste Meppen im Verlauf dieser Saison bereits hinnehmen – kein Team kassierte mehr. Derzeit belegt der Gastgeber den ersten Abstiegsplatz. Der SV Meppen verbuchte insgesamt zwei Siege, sechs Remis und sieben Niederlagen.

Die SV Wehen Wiesbaden nimmt mit 27 Punkten den Aufstiegsrelegationsplatz ein. Offensiv sticht Wiesbaden in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 31 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist. Die SV Wehen Wiesbaden sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf acht summiert. In der Bilanz kommen noch drei Unentschieden und vier Niederlagen dazu.

Meppen steckt nach elf Partien ohne Sieg im Schlamassel, während Wiesbaden mit aktuell 27 Zählern alle Trümpfe in der Hand hat.

Der SV Meppen stellt sich am Mittwoch (19:00 Uhr) bei Rot-Weiss Essen vor, einen Tag vorher und zur selben Zeit empfängt die SV Wehen Wiesbaden SG Dynamo Dresden.