Mensch und Maschine Software SE legt Neunmonatsbericht vor

DGAP-News: Mensch und Maschine Software SE / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen

23.10.2017 / 08:58
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Weiterhin zweistelliges proprietäres Wachstum
- MuM-Cashmaschine läuft weiter hochtourig
- Autodesk-Miete und -Wartung mit 14% Zuwachs
- Vorjahresvergleich durch Umstellung verzerrt

Wessling, 23. Oktober 2017 - Der CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM - ISIN DE0006580806) konnte auch im Q3 - trotz Gegenwind durch den erstarkten Euro - das hohe Wachstum der eigenen Software und Dienstleistung fortsetzen. Das Autodesk-Geschäft, das im Vorjahresvergleich durch Schlussverkaufs-Effekte vor der Umstellung von Verkauf auf Vermietung verzerrt wird, legte bei Miete und Wartung bereits zweistellig zu.

Im Software-Segment stieg der 9M-Umsatz auf EUR 36,00 Mio (Vj 33,45), was einem Wachstum von 7,6% in Euro bzw. 9,0% in lokaler Währung entspricht. Der Segment-Rohertrag stieg etwas stärker um 8,0% bzw. 9,3% in lokaler Währung auf EUR 34,97 Mio (Vj 32,39). Der Systemhaus-Rohertrag betrug EUR 33,59 Mio (Vj 35,44 / -5,2%), davon EUR 22,23 Mio (Vj 19,06 / +17%) aus MuM-Dienstleistung. Insgesamt legte die Wertschöpfung aus eigener Software und Dienstleistung auf EUR 57,20 Mio (Vj 51,45) zu, was einem Wachstum von 11,1% in Euro bzw. 12,2% in lokaler Währung entsprach. Damit kommt jetzt 83,4% der Konzern-Wertschöpfung aus proprietären Quellen, was sich an der erhöhten Rohmarge zeigt: Nach neun Monaten 59,4% (Vj 53,2%), im Q3 sogar 63,8% (Vj 53,4%).

Der Rohertrag aus dem Autodesk-Geschäft fiel um 31% auf EUR 11,36 Mio (Q1 -32% / Q2 -5,7% / Q3 -46%). Rechnet man aber den im Vorjahreswert von EUR 16,39 Mio enthaltenen Schlussverkaufseffekt von rund EUR 6,4 Mio heraus, so ist der Rohertrag aus Miete und Wartung um ca. 14% gestiegen. Dies zeigt, dass die Umstellung von Verkauf auf Miete ab Q4 wieder zu stark steigendem Autodesk-Rohertrag führen dürfte.

Auf Konzernebene gab der 9M-Umsatz auf 115,47 Mio (Vj 127,59 / -9,5%) nach, der Rohertrag stieg leicht auf EUR 68,56 Mio (Vj 67,83 / +1,1%). Durch strikte Kostendisziplin konnte hieraus ein um 5,9% höheres Betriebsergebnis EBITDA vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern von EUR 11,44 Mio (Vj 10,80) geschöpft werden, wobei die MuM-Software EUR 8,31 Mio (Vj 7,03 / +18%) und das Systemhaus EUR 3,13 Mio (Vj 3,77 / -17%) beitrugen.

Aufgrund niedrigerer Abschreibungen und Finanzkosten stieg das Nettoergebnis nach Anteilen Dritter um +22% auf EUR 5,31 Mio (Vj 4,34) bzw. 33 Cent (Vj 27) pro Aktie. Hier ist für 2017 eine erwartete Steuerquote von 35% unterstellt, während das Vorjahres-Ergebnis auf die tatsächliche Jahres-Steuerquote von 36,8% nachjustiert wurde.

Der operative Cashflow von EUR 13,02 Mio (Vj 11,79) oder 80 Cent pro Aktie (Vj 72) kam fast 2,5x höher als der Nettogewinn und damit erneut auf Rekordniveau herein.

MuM-CEO Adi Drotleff ist für das Schlussquartal sehr optimistisch: "Unser Ziel-Korridor beim EBITDA von EUR 17,5 bis 18,5 Mio (Vj 15,76 / +11% bis +17%) für 2017 sehen wir weiterhin als erreichbar an, zumal ab Q4 das Autodesk-Mietmodell seine positive Wirkung voll entfalten und dem Systemhaus-Segment wieder zu zweistelligem Wachstum verhelfen sollte. Das Nettoergebnis dürfte dann bei EUR 8,5 bis 9,3 Mio (Vj 6,59 / +29% bis +41%) bzw. 52-57 Cent pro Aktie (Vj 40) hereinkommen. Bei Zielerreichung ist eine Dividende von 45-50 Cent (Vj 35) geplant."
 


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