„Menocore“: Warum jetzt alle den Bequem-Trend à la Diane Keaton lieben

Diane Keaton zeigt in „Was das Herz begehrt“, wie „Menocore“ funktioniert. (Bild: ddp Images)

„Mädels, entspannt euch mal!“ Das scheint gerade die Fashion-Devise der Stunde zu sein. Deswegen setzen einige Labels und Mode-Blogger jetzt auf „Menocore“: Bequeme, lässige Mode, die sich an Damen jenseits der 50 orientiert.

Leinenhosen, weiße Baumwoll-Pullis und flache Schuhe – so präsentierte sich Diane Keaton 2003 in der Liebeskomödie „Was das Herz begehrt“. Nicht unbedingt ein Look, den sich die jungen Zuschauerinnen des Films zum Vorbild genommen haben, wirkte er doch ein wenig bieder und lustlos. Bis jetzt: Denn angeführt von der Fashion- und Lifestyle-Website „Man Repeller“ zeigen sich nun auch junge Fashionistas in dem Look, der kurzerhand „Menocore“ getauft wurde.

Cremefarben, Weiß und Beige sind die typischen Farben des Looks. Und ja, der Begriff „Menocore“ leitet sich tatsächlich vom Wort „Menopause“ ab – schließlich orientiert er sich an Frauen wie Diane Keaton, die jenseits der 50 Jahre stehen. „Menocore ist das neue Normcore“, verkündete „Man Repeller“ auf Instagram. Und propagiert den Look, der dabei helfen soll, sich wirklich entspannt zu fühlen. Goodbye, hautenge Röhrenjeans!

Dass es auch mit ein bisschen Farbe funktioniert, beweist dieses Outfit. Sogar ein kleiner Absatz ist erlaubt. Hauptsache, luftig und locker.

Und tatsächlich: Immer mehr Userinnen zelebrieren den lockeren Wohlfühl-Look. Und zeigen, dass bequem nicht langweilig sein muss. Zu der luftigen Leinenhose und der schlichten Bluse trägt diese Userin elegante Gucci-Slipper. Die Perlendetails auf der Bluse und eine Kette sorgen für zusätzliche Highlights.

Das ist doch mal ein Trend, der einigen Frauen ein entspanntes Lächeln aufs Gesicht zaubern dürfte. Und bei dem aktuell eher dürftigen Sommerwetter kann ruhig auch der Schlabberpulli aus dem Schrank geholt werden.

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